24.6.15

Künstlerportrait - Andreas Hinder


Ich bin Andreas Hinder und seit über zwanzig Jahren befindet sich mein Atelier auf dem ehemaligen Gelände der Merkelbachmanufaktur in Höhr-Grenzhausen, dem Zentrum der Keramik in Deutschland.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Keramikmuseum Westerwald, die Keramikgalerie Kasino und viele weitere Werkstätten und Ateliergemeinschaften.

 
Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?



Frei modellierte Tierplastik im Steinzeugbereich, also individuelle Einzelstücke für Drinnen oder Draußen. Durch den Aufbau mit grober Bildhauermasse und bemalt mit feinen Porzellanengoben entstehen interessante Oberflächen, deren Risse und Texturen mit dunkler Glasur eingefärbt werden. Jedes ier erhält einen eigenen Charakter und wird somit zur eigenen Persönlichkeit.


Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

 Professionell  begonnen habe ich vor vielen Jahren mit einer Töpferlehre, also der Ausbildung zum Gefäßkeramiker. Während meiner Gesellenzeit arbeitete ich in verschiedenen Werkstätten in- und außerhalb Deutschlands, in- und außerhalb der Keramik. 1990 folgte die Weiterbildung zum Gestalter im Handwerk ( HWK-Kassel), sowie die dreijährige Gestalterausbildung in Höhr-Grenzhausen, wo ich mich auch anschließend selbständig machte.



Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Eine große Prägung und überhaupt das wissen, dass es so etwas wie Studiokeramik gibt kam schon durch das Elternhaus. Großvater, Vater und Onkel haben schon immer kunsthandwerkliche und künstlerische Keramik gehandelt und vertreten.  Einzelne Vorbilder zu nennen fällt mir schwer, wegen der Vielen dann nicht genannten. Danken möchte ich aber den Ausbildern in den Werkstätten und Schulen.


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Bisher noch gar nicht, wir freuen uns aber über die Einladung ergänzend zum Töpfermarkt unsere Objekte ausstellen zu dürfen.


Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Klein aber fein und persönlich von Kollegen organisiert

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Regelmäßig nehme ich an den Märkten in Frechen, Höhr-Grenzhausen, Dießen, Oldenburg und Gmunden/ A teil

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne, besser  nach telefonischer Absprache

Andreas Hinder Keramik
Brunnenstraße 13
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel./Fax: +49 (0) 2624 - 950 516





info@andreas-hinder-keramik.de
www. andreas-hinder-keramik.de

Elisabeth Fischer - ein Künstlerportrait


Ich heiße Elisabeth Fischer, bin Keramikerin aus Leidenschaft, lebe und arbeite in Hürth bei Köln.

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?






Mein Geschirr ist farbenfroh, mal kräftig-leuchtend, mal zart-strahlend, und es zeichnet sich durch eine hohe Funktionalität und Alltagstauglichkeit aus. Mir ist sehr wichtig, dass meine Keramik gebraucht, also benutzt, wird. Sie soll selbstverständlicher Bestandteil im Lebensraum meiner Kunden sein. Ich freue mich sehr, wenn ich die Rückmeldung bekomme, dass aus meinen Tassen und Bechern jeden Morgen getrunken wird oder meine Teller, Kannen, Schälchen, Platten und Schüsseln eine Tafelrunde mit Freunden oder der Familie bereichert haben. Für mich ist meine Keramik funktionales Kunsthandwerk, das oft die Benutzer freudig berührt.

Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute?


Ich bin mit Keramik aufgewachsen. Meine Mutter erlernte ebenfalls das Töpferhandwerk an der Fachschule in Höhr-Grenzhausen. Bei uns zuhause gehörte Keramik und anderes Kunsthandwerk zu unserem Lebensalltag. Wir waren immer von schönen Dingen aus Ton umgeben. Als ich als Achtklässlerin die Gelegenheit bekam, ein Praktikum in der Töpferei Dietz in Königswinter zu machen, war ich so begeistert, was meine Hände aus diesem erdigen Werkstoff alles kreieren können, dass ich mit 16 Jahren gleich meine Lehre dort startete. Es folgte ein Gesellenjahr in der Schweiz, wo ich es genoss, mich handwerklich frei auszuprobieren, auf der Suche nach meiner eigene Formensprache. Anschließend besuchte ich die Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen. Darauf folgten einige „Wandermonate“ in englischen Töpfereien, deren Arbeitsweise und Selbstverständnis mich sehr beeindruckt haben. Seit 1990 bin ich in eigener Werkstatt tätig.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?


Ich denke, dass ich von vielen Einflüssen geprägt bin. Da ist zunächst einmal meine Familie, die mir den Ton praktisch in die Wiege gelegt und mir die Schönheit und den praktischen Gebrauchswert von Keramik vermittelt hat. Weiterhin hat mich der natürliche Umgang mit Keramik, der in England auf so selbstverständliche Weise gelebt wird, sehr fasziniert. Dort gehört Gebrauchsgeschirr aus Keramik zur Lebenskultur. Es prägt mich sicherlich auch die Natur, von der ich immer aufs Neue inspiriert werde und aus der ich viel Kraft schöpfe.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Dieses Jahr zum ersten Mal - und ich freue mich darauf!


Auf welchen Märkten - ausser Alzey - bist Du vertreten?

Frechen, Bonn, Köln, Kandern.


Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne, nach telefonischer Absprache.

Kontaktinformationen:

Elisabeth Fischer
Horbeller Straße 114
50354 Hürth
02233/6128308
mail@liska-fischer.de
www.elisabeth-fischer-keramik.de

23.6.15

Künstlerportrait - Nicole Thoss

Ich bin Nicole Thoss und komme aus Höhr-Grenzhausen



 
Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Drucken auf Keramik. Ein Tätigkeitsbereich, der nicht nur die herkömmlichen keramischen Arbeitsprozesse mit sich bringt. Auch gehören zu meinen Werkzeugen Photographien, Photokopien, Papier, ein Computer, ein Kopiergerät, ein Drucker und so einiges mehr….
Meine Bilderwelten werden aus größtenteils eigenen Photographien am Computer erarbeitet:
Unnötiges wird entfernt, Wichtiges hervorgestellt, Farbwerte, Größenverhältnisse werden verändert, so daß kontrastreiche Vorlagen für den späteren Druck entstehen.
Meine Protagonisten sind Häuser, Menschen, Tiere, Gegenstände und noch Vieles mehr …. alles was mein Blick durch die Kamera erfasst wird sondiert und archiviert!
Aber auch die klassische Collage mittels Skalpell und Leuchttisch findet bei mir Anwendung: Bilder werden ausgeschnitten, neu zusammengesetzt, wiederholt kopiert, manipuliert…
Mit dem von mir angewandten Verfahren, das auf der Grundlage der Lithographie basiert, kann ich meine Bildelemente auf die Keramik übertragen. Hier erst entsteht die gesamte Collage – meine Protagonisten werden auf die Bühne gerufen und auf jeder „Bildbühne“ wird ein neues Stück gespielt

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
 In Großostheim (bei Aschaffenburg) habe ich meine Lehre in der Töpferei Hagl abgeschlossen.
danach habe ich die Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen besucht und ein angebotenes Förderjahr wahrgenommen. Seit 2004 bin ich selbständig und arbeite in einer eigenen Werkstatt.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Martin Möhwald ist mein Lieblingskeramiker
Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

 Bisher noch gar nicht, wir freuen uns aber über die Einladung zur Ausstellung


Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

 Klein aber fein und persönlich von Kollegen organisiert


Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Herrenberger Straßengalerie, Keramiktage Oldenburg, Töpfermarkt Gmunden, Hayner Töpfermarkt Dreieich

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, seit 2007 betreibe ich mit einer Kollegin das Kasino – Werkstatt, Laden, Galerie, Café  in Höhr-Grenzhausen. Dort zeigen wir unsere eigenen Arbeiten und die einiger Kollegen. Es finden 3 Ausstellungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Jahr statt.

Kasinostraße 7
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 02624 9416990
Fax: 02624 9416998
info@keramik-kasino.de
http://www.kultur-kasino.de/