22.11.14

Allgemeine Zeitung: Töpfermarkt: Ärger mit Behörde wegen Termin

ALZEY - „Wir haben eine dunkelgelbe Karte von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier bekommen“, schildert Bürgermeister Christoph Burkhard. Da aber die Planung des diesjährigen Töpfermarktes schon sehr vorangeschritten gewesen sei, durfte die Veranstaltung wieder am Wochenende des Totensonntags stattfinden. „Zum letzten Mal“, verkündet Burkhard.
Im Hintergrund der Warnung der ADD steht die Landesverordnung über den Schutz der Sonn- und Feiertage, die besagt, dass an stillen Feiertagen keine Märkte organisiert werden dürfen.
„Dies ist nach 28 Jahren eine große Umstellung für unsere Kundschaft“, zeigt sich Organisator Wilhelm Schmitz vom Freundeskreis Töpfermarkt Alzey enttäuscht. Denn der Markt habe sich bereits etabliert und eine Stammkundschaft entwickelt. „Und die Leute wissen, dass er immer an diesem Wochenende stattfindet“, fügt Schmitz hinzu.
Im nächsten Jahr wird der Markt also zwei Wochen früher eröffnet. „Die Termine stehen schon fest: zwischen dem 6. und 8. November 2015“, berichtet Schmitz und fährt fort: „Ich kann nur hoffen, dass die Gäste auf das Datum in der Einladung achten werden.“ 31 Keramikmeisterwerkstätten zeigen drei Tage lang ihre Produkte im Weingut der Stadt Alzey sowie im Burggrafiat. Sie bieten unter anderem Gebrauchsgeschirr, handwerkliche Kleinserien und Unikate zum Verkauf an. Parallel dazu gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Feuer und Flamme“ im Foyer des Stadtweinguts.
„Das Thema Feuer begleitet uns zum einen bei unserer Arbeit. Zum anderen ist sie auch ein Symbol für unseren Enthusiasmus und die Energie, mit der wir diese Veranstaltung organisieren“, erklärt Martin Goerg, ein weiteres Mitglied des Freundeskreises Töpfermarkt Alzey. Das, was den Markt ausmache, sei das Angebot: „Wir verkaufen hier Gebrauchskeramik auf sehr hohem Niveau“, schildert er.
Dies bestätigen auch viele Besucher des Töpfermarktes. Margot Roolfs aus Wörrstadt kommt seit Jahren immer wieder, weil sie die Qualität der Produkte sehr schätzt. Gerade eben hat sie eine Schale gekauft als Geschenk für eine Bekannte.
Alenka Augustinovic hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal den Markt besucht und „war begeistert.“ Unterteller für die Tassen, die sie 2013 gekauft hat, steht auf ihrem Einkaufszettel. „Es ist toll, dass immer dieselben Künstler hierherkommen. So kann man Sachen nachkaufen“, meint die Besucherin. Die halbe Stunde Fahrt aus Gensingen nimmt sie gerne in Kauf: „Die Atmosphäre hier ist richtig schön.“
Auch die Mitinitiatorin des ersten Töpfermarktes vor 28 Jahren ist wieder dabei. Katharina Solga sitzt in der Passage zum Hof des Burggrafiats. „Es ist toll, wie sich diese Veranstaltung entwickelt hat“, sagt sie mit strahlenden Augen. Nur 16 Aussteller gab es in ihrem Hof in Ober-Hilbersheim. „Aber auch damals war der Markt sehr gut besucht“, erzählt sie stolz.
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Töpfermarkt Alzey 2014 - Eröffnungstag








18.11.14

Als wär's ein Stück von mir - Claudia Henkel

 Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.

Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.

Zuckerdose von Frank Schillo und Milchkännchen von Claudia Henkel 

Auf dem Markt in Kandern standen Frank und ich mit unseren Ständen Rücken an Rücken und hatten eine nette Zeit. Wir haben nicht nur Gedanken ausgetauscht, sondern auch Keramik. 


Ich habe von ihm eine Zuckerdose gewählt und er von mir ein Milchkännchen. Stellt man sie zusammen, ergänzen sie sich auf geniale Art und Weise. Bei ihm Zuhause auf seinem Eßtisch sieht es vielleicht ähnlich aus. Er hat mir erzählt, daß seine Gäste ihn immer fragen, ob das Kännchen von ihm sei, so wie mich meine Gäste fragen, ob die Zuckerdose von mir sei. 

So ist es mir tatsächlich immer als sei es ein Stück von mir. 

Obwohl wir sehr unterschiedliche Arbeitsweisen haben und unterschiedliche Ziele, haben beide Stücke etwas Wesentliches gemeinsam. Strenge im Aufbau und in der Farbe, die durch ein freispielendes Element gemildert wird. 

Bei Frank ist es der aufgeklebte Plastikfisch und bei mir die Drehrille. Das ein schönes Beispiel dafür, wie wunderbar man Arbeiten von unterschiedlichen Keramikern miteinander kombinieren kann. Auf diese Weise kann der gedeckte Tisch zu einer Einzigartigkeit werden.

17.11.14

Susanne Saida - ein Künstlerportrait

Ich bin Susanne Saida und komme aus Lehengütingen bei Dinkelsbühl an der Romantischen Strasse


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?


Buntes Steinzeug, an dem man jeden Tag seine Freude hat. Sie wird reduzierend gebrannt bei 1320 Grad im Gasofen. Dadurch entsteht ein extrem haltbare hochwertige Qualität, die sich in Spülmachinenfestigkeit, Mikrowelleneignung und Frostsicherheit äußert. Der einzigartige Charakter unserer Keramik entsteht durch die eigenen Ton-, Glasur- und Farbmischungen sowie die spezielle Brenntechnik. Wir haben in eine besonders umweltfreundliche und energiesparende Brenntechnik investiert.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Ich habe mit einer Lehre in einem Traditionsbetrieb begonnen und habe 1981 mit meinem Mann Peter Saida die Werkstatt gegründet. Im gemeinsamen Schaffen hat sich unsere keramische Arbeit stetig entwickelt. Im Laufe dieser Zeit haben wir viele Lehrlinge ausgebildet, die teilweise eigene Werkstätten gegründet haben. Seit 2009 führe ich nach dem Tod meines Mannes die Werkstatt zusammen mit einer Mitarbeiterin in diesem Sinne weiter.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Unsere Grundlage ist das traditionelle Keramikhandwerk mit dem Schwerpunkt auf Gebrauchskeramik. Wir haben uns durch das englische Steinzeug und japanische Keramik inspirieren lassen. Wichtig war uns aber immer, die eigene Ausdrucksform zu finden.
 
Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Gerne und schon ganz oft.
 
Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Klein aber fein, mit vorweihnachtlicher Stimmung.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Auf mehreren Märkten in Deutschland und Österreich, Infos unter www.toepferei-saida.de

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?


Ja, gerne. Wir freuen uns über Ihren Besuch. Lassen Sie sich verzaubern von der Atmosphäre in Ausstellung und Garten. Immer gut zu verbinden  mit einem Besuch im schönen Dinkelsbühl an der Romantischen Strasse.


Töpferei SAIDA
Susanne Saida
Lehengütingen 2
91626 Schopfloch
Tel. 09857/1087
info@toepferei-saida.de
www.toepfereisaida.de

10.11.14

Mara Ziegel und Martin Lietsch - ein Künstlerpaarportrait



Wir sind Mara Ziegel und Martin Lietsch aus Cleeberg in Hessen

Wie würdest du deine Keramik beschreiben?




Wir haben uns seit über 30 Jahren auf die Entwicklung und Produktion von
keramischen Musikinstrumenten spezialisiert.
Unser Werkstattprogramm reicht von Flöten für Kinder bis zu musikalisch
anspruchsvollen Blas- und Percussionsinstrumenten für professionelle Musiker.
Unsere einfachsten Instrumente sind Kuckucks- und Wasserflöten.
Präzise gestimmte Okarinen bauen wir in verschiedenen Formen, Größen und Tonlagen.
Unsere Percussionsinstrumente sind inspiriert von traditionellen keramischen
Vorbildern verschiedener Kulturen, z.B. Darabukka, Udu, Ghatam, Cuica.

Abhängig vom gewünschten Klang und der Form der Instrumente verwenden
wir verschiedene Techniken: Drehen, Aufbauen und Arbeit mit Gipsformen.
Die Blasinstrumente werden einzeln und per Hand gestimmt.
Zur Gestaltung arbeiten wir mit Engobemalerei und terra sigillata. Besonders interessant sind die Ergebnisse mit poliertem Rauchbrand.



Wie hast du mit der keramik angefangen, wie war dein Weg bis heute?
Unterwegs in Südfrankreich, mit einem kleinen, mobilen Brennofen, für den wir ab und zu ein Hotelzimmer genommen haben, um an Strom zu kommen und brennen zu können.
Als Musiker hatte ich Erfahrung im Spielen mehrerer Instrumente.
Mich faszinierte die Möglichkeit, Musik mit einem ebenso vielseitigem Gebiet, der Keramik, zu verbinden.
Sowohl Musik wie auch Keramik bieten unendlich viele Variationsmöglichkeiten.
Im Lauf der Jahre erarbeiteten wir uns das technische und keramische Wissen, um professionell Musikinstrumente herzustellen.

Wer hat dich damals und heute beeinflusst?Es gibt wenige Keramiker, die sich mit diesem Thema befassen, in Deutschland nur Friedrich Stachat aus Fürstenwalde.
Da wir wenige Vorbilder bei den Musikinstrumenten haben, müssen wir uns selber durchwurschteln Allerdings können wir schöne Keramik bei den Kollegen sehen, staunen und dazulernen.

Wie oft warst du schon auf dem Alzeyer Töpfermarkt?
Seit grauer Vorzeit, wir können uns schon gar nicht mehr an die Anfänge erinnern. Inzwischen kommen die Kinder der ersten Käufer mit ihren Kindern als Kunden.

Was gefällt dir in Alzey?
Interessante Arbeiten der Kollegen in bester Qualität und ein Publikum, das
das zu schätzen weiß.

Auf welchen Märkten bist du noch?
Für nächstes Jahr wissen wir das noch nicht.
Einige Märkte in unserer Nähe, die wir regelmäßig machen, sind z.B.:
Otzberg, Höhr-Grenzhausen,Appenborn, Dreieichenhain.
Weiter fahren wir z.B. regelmäßig nach Dießen, Darmsheim, Hüfingen und Gmunden.

Kann man dich in deiner Werkstatt besuchen?
Gerne, bitte vorher kontaktieren.

Unsere Adresse:

Aulbachstr. 13
D -35428 Langgöns – Cleeberg
49(0)6085/2975
martinlietsch@t-online.de
http://www.ton-und-toene.com 
/

6.11.14

Ingmarie Gundlach - ein Künstlerinportrait

Mein Name ist Ingmarie Gundlach und ich lebe und arbeite in Alsbach an der hessischen Bergstrasse.

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Fröhliches Alltagsgeschirr aus hochwertigem Steinzeug


Wie hast Du mit Keramik angefangen, und wie war Dein Weg bis heute? 
Meine Eltern liebten Keramik und haben uns Kinder gerne in Töpfereien mitgenommen.
Wie aus einem unscheinbaren Tonklumpen mit geübter Hand an der Töpferscheibe
ein Gefäß entstehen kann, faszinierte mich von Anbeginn.
Dennoch habe ich nach dem Abitur angefangen zu studieren und wollte nur die Übergangszeit
bis zum Studium mit einem Praktikum bei einem Töpfer überbrücken. Das Studium hat mich nicht so sehr wie die Keramik gefesselt, so dass ich es zugunsten einer "ordentlichen" Keramikerlehre
aufgegeben habe. Nach erfolgreicher Meisterprüfung habe ich 1999 meine eigene Werkstatt
in Darmstadt gegründet und bin nun in Alsbach an der hessischen Bergstrasse angekommen.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Seit ungefähr sieben Jahren bin ich nun mit dabei und schätze die besondere Atmosphäre
auf diesem Kleinod der Keramikmärkte.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt? 

Mir gefällt  die keramische Vielfalt und deren hohe Qualität
eingebettet in das wunderschöne Ambiente des  Hofguts in der Alzeyer Altstadt.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?Ich bin übers Jahr auf mehreren schönen Keramikmärkten zwischen Westerwald und Chiemgau vertreten,
welche genau, bitte ich auf meiner Homepage nachzuschauen.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne!

Gundlach Keramik
Im Sonnenwinkel 6
64665 Alsbach / Bergstrasse
06257 937 360

ingmarie[at]gundlach-keramik.de
www.gundlach-keramik.de

4.11.14

Armin Skirde - ein Künstlerportrait


Ich bin Armin Skirde.
1979 kam ich von Würzburg nach Höhr-Grenzhausen um Keramik zu studieren. Inzwischen bin ich immer noch hier, habe meine Werkstatt in Grenzhausen und wohne 3km entfernt in Hilgert.

Wie würdest du deine Keramik beschreiben?

Ich arbeite mit Steinzeugton. Überwiegend sind die Sachen auf der Töpferscheibe gedreht. Bei meiner Keramik versuche ich einen möglichst natürlichen Charakter zu bewahren; z.B.durch den erdigen Charakter den die Stücke durch ihre dünne Außenglasur bekommen. Wichtig sind mir auch die Spuren die der Ton durch seine Bearbeitung erfährt. Ich lege also Wert auf gewisse Unregelmäßigkeiten; wie z.B. Schlickerspuren, Drehrillen, Dellen, Beulen, Fingerspuren und sonstige Verformungen;o ft wird gedrehtes auch wieder unrund gemacht.- Überwiegend mache ich Keramik für den Gebrauch; was bedeutet daß Kleinserien und Wiederholungen unerläßlich sind; aber all diese genannten kleinen Unregelmäßigkeiten, geben für mich dem Begriff dem Begriff keramische Serie eine neue Bedeutung. Um nicht falsch verstanden zu werden; Ästethik von Form und Oberfläche haben für mich absoluten Vorrang; ebenso die Funktionalität.
Der Gesamtcharakter ist archaisch mit einen spielerischen Ausdruck. Jedem Stück soll, gerade auch weil es Gebrauchsgegenstände sind, sein eigener Charakter und Ausdruck verliehen werden.

Wie hast du mit der Keramik angefangen/wie war dein Weg bis heute?
Nach dem Abitur bin ich von Würzburg nach Höhr-Grenzhausen gegangen um Keramik-Ing. zu studieren. Arbeiten im Labor, in Verbindungmit Entwicklungen von Massen und Glasuren fand ich sehr interessant; ebenso wie die theorethischen Prozesse (thermische und mineralogische Abläufe) die während eines Brandes ablaufen. Diese Zeit war wichtig für mich theoretisches Verständnis. Aber schon während des Studiums ging ich in die Drehwerkstatt der Fachschule (waren damals noch in einem Gebäude). Bei damaligen Schülern wie Thomas Näthe, Uli Witzmann,Therese Jänsche... habe ich meine ersten Drehlektionen bekommen. Ferner fand ich ich über ein Praktium, eine Keramikwerkstatt inder ich begleitend zum Studium das Drehen an der Töpferscheibe lernen konnte.
1985 konnte ich als externer Prüfling die Gesellenprüfung machen. Noch im gleichen Jahr begann ich das Studium an der Fachschule für Keramikgestaltung. Nach dem Studium habe ich erst mal 3 Jahre in der Fliesenindustrie als Gestalter gearbeitet. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit dem Thema `prähistorische Malerei`auseinandergesetzt; was ja heute bei meiner Keramik ein zentrales Thema ist.- Seit 1994/95 schließlich habe ich meine eigene Werkstatt.

Wer hat dich damals und heute beeinflußt?
Zunächst haben mich natürlich die damaligen Studenten der Fachschule beeindruckt. Später während meines Studiums an der Fachschule fand ich einen Workshop von Sandy Brown und Takeshi Yasuda sehr spannend. Auf der einen Seite der völlig unbefangene fast schon naive Umgang mit dem Material, und auf der anderen die große technische Versiertheit in Verbindung mit einem orginellen, und einen für mich damals unkonventionellen Umgang mit dem Material Ton. Insgesamt sind die Anregungen sehr vielschichtig und nicht immer, auch für einen selbst, wahrnehmbar. Walter Sälzer hat mir in der Anfangszeit meiner Selbstständigkeit ,dankenswerter Weise, einige wichtige technische Tipps gegeben, gerade was die Herstellung von ovalen Gefäßen(mit Deckel) betrifft. Bestimmt bin ich auch durch meine vielen Auslandsmärkte(England,Frankreich,Niederlande,Italien,Spanien,..) beeinflußt, da das Spektrum an Keramik und die damit verbundenen Herangehensweisen doch ein wesentlich Breiteres ist.- Ansonsten gibt es einfach viele Keramiker, deren Arbeiten mir sehr gut gefallen. Dazu gehören z.B.Herve Rousseau, Johannes Peters, Walter Sälzer, Stefan Bang,...;um nur einige zu nennen. Sicherlich hat mich dies alles in meiner Entwicklung geformt,und hat mich, so finde ich zumindest, zu einem völlig eigenen unverwechselbaren Keramikstil geführt.

Wie oft warst du schon auf dem Alzeyer Töpfermarkt?
Wie oft es jetzt genau war kann ich nicht 100%ig sagen. Ich schätze daß ich schon ca 17.Mal dabeigewesen bin.

Was gefällt dir in Alzey?
Sehr gut gefällt mir in Alzey die Situation mit dem beiden Höfen. Auch das Weingut mit seinen Gasträumen, unterstützt sicherlich diese heimeliche Atmosphere. Es paßt auch dazu daß wir daß unser gemeinsames Abendessen dort veranstalten. Außerdem finde ich sehr gut, daß der Schwerpunkt auf Gebrauchskeramik liegt. Oft wird das ein bißchen vergessen. Für mich ist das Töpferhandwerk von historischen und kulturellem her, vielleicht die wichtigste Basis der Keramik überhaupt.

Kann man mich in meiner Werkstatt besuchen?
Ja, sehr gerne. Gut wäre es sich vorher telefonisch anzukündigen, um sicher zu sein ob ich auch wirklich da bin.A nsonsten gibt es ja in der Nachbarschaft noch einige andere interessante Keramikwerkstätten und außerdem noch ein sehr nettes Cafe.

Meine Adresse ist:

Keramikwerkstatt Armin Skirde
Brunnenstrasse 13
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel.: 0049(o)2624/950365 od.5391
Handy: 0177/2641302
Email: arminskirde@freenet.de
www.arminskirdekeramik.com