27.11.13

Teezeit bei Martina Sigmund-Servetti - 7. und 8. Dezember 2013


www.sigmund-servetti.de

Jürgen Strohm von der Töpferei ob dem Brückle in DER WINTERLADEN



   







Winterladen im Eiscafe Zampoli, Rietstrasse 33, 78050 VS-Villingen
23. November bis 30 Dezember 2013

Jedes Jahr ab Mitte November verwandelt sich die Eisdiele Zampolli in der Villinger Rietstraße 33 in ein vorweihnachtliches Wintermärchen. Es sind zwei Unternehmen, die dort ein ganz besonderes Ambiente schaffen. Möbel-Antiquitäten Hans Lierheimer mit seinen traditionell und kunstvoll restaurierten Schränken, Vitrinen, Kommoden und vielem mehr präsentiert sich in reicher Vielfalt. Die Töpferei ob dem Brückle, Jürgen und Brigitte Strohm, überrascht dabei mit ideenreicher und hochwertiger Keramik und ausgefallenem Kunsthandwerk. Von einheimischen Künstlern gefertigter Weihnachtsschmuck sowie stilvolle Wohnaccessoires runden dieses Angebot ab und verleihen dem Winterladen seinen weihnachtlichen Zauber. Zum weihnachtlichen Einkaufserlebnis möchten wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich einladen.
http://www.toepferei-strohm.de
Öffnungszeiten Mo.- Fr. 9.30-18.30 Uhr Sa. 9.30-16.00 Uhr

Markus Klausmann - Letzte Austellung in Siensbach



23.11.13

Der Töpfermarkt in der Schloßgasse gehört in Alzey unwiderruflich zum Monat November

Töpfermarkt in Alzey noch bis Sonntag 23.11.2013 - ALZEY Von Kathrin Damwitz .
Wer handgearbeitete Unikate mit dem besonderen Touch mag, der ist beim Töpfermarkt genau richtig.
Foto: photoagenten/Axel Schmitz

Der Töpfermarkt in der Schloßgasse gehört in Alzey unwiderruflich zum Monat November
Die besondere Atmosphäre macht den Reiz aus: In gemütlichem, überschaubaren Rahmen werden die Unikate an den 31 Ständen präsentiert, die Kunden kommen mit den Produzenten direkt ins Gespräch. Wenn es am Nachmittag allmählich dunkel wird, lodert ein Feuer in der tönernen Schale im Hof des Stadtweingutes. Glühweinduft liegt in der Luft, und die Besucher können in Ruhe an den Ständen vorbei bummeln. Für Fans handgemachter, individueller Gebrauchskeramik aus Meisterhand bleiben fast keine Wünsche offen – so vielfältig sind Formen, Farben, Motive auf dem Geschirr. Schon am Freitagnachmittag zur Eröffnung der Veranstaltung herrschte reger Betrieb in den Höfen von Burggrafiat und Stadtweingut. Erstmals dabei war Keramikerin Judith Radl aus Bendorf, die nach acht Jahren schöpferischer Arbeit in Amsterdam wieder in Deutschland lebt. Sie hatte Steinzeuggeschirr in Grün und Türkis auf den Tischen stehen, das durch seine floralen Muster und die außergewöhnliche Gestaltung ins Auge fiel. „Ich bringe gern traditionelle Stoffmuster auf die Schalen, Platten, Zuckerdosen, Vasen. Dazu benutze ich auch Stoffstempel“, erläuterte sie. Das hohe Niveau spreche für den Alzeyer Töpfermarkt, ebenso das „tolle Ambiente“, sagte Judith Radl. Nach fast 20-jähriger Pause machte Susanne Altzweig wieder mit, die daran erinnerte, dass schon die Gründer des Marktes, das Erbes-Büdesheimer Künstlerehepaar Solga-Winter, sehr viel Wert auf die Qualität des Angebotenen gelegt hätten. Das sprach sich bei den Werkstätten herum, es gebe etwa 15 Anfragen im Jahr, die er ablehnen müsse, weil der Platz begrenzt sei, sagte Frank Jung, der mit Willi Schmitz, Sam Weisenborn und Martin Goerg die Organisation des Töpfermarktes von den Solga-Winters übernommen hat. Auch Martina Sigmund-Servetti ist erstmals in Alzey vertreten; sie verwendet feines, französisches Porzellan, das eine cremeweiße Tönung hat. Da sie es teilweise sehr dünn arbeitet, scheint das Licht hindurch, etwa bei ihren aparten „Seeigeln“, die durch Led-Lichter von innen leuchten. Highlight im Foyer des Weingutes sind Skulpturen von Beate Thiesmeyer, einer international anerkannten Keramikerin, die sich in Richtung freie Kunst bewegt und keine Gebrauchstöpferware mehr herstellt. Dromedare, Elefanten und eine lesende Frau auf einer hohen Tonsäule, in ein blaues Gewand gekleidet, zogen hier die Blicke auf sich. „Das gefällt mir sehr gut, ich werde mir alles genau anschauen“, kommentierte eine Besucherin die Kunstwerke. Bürgermeister Christoph Burkhard eröffnete mit dem Organisationsteam den Töpfermarkt am Freitagnachmittag und begrüßte die „Betriebe, die ihr Handwerk verstehen“. Der Markt locke auch viele auswärtige Besucher in die Stadt und besteche durch die hohe Qualität der Ware. „Schön, dass in der früheren Kelterhalle des Weingutes jetzt ebenfalls Stände zu finden sind“, befand das Stadtoberhaupt. Burkhard wünschte den Ausstellern, dass sie am Sonntag zufrieden aus Alzey abreisen und wirtschaftlich erfolgreich seien.

9.11.13

Als wär's ein Stück von mir - Beate Thiesmeyer

 Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.

Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.




Auf den ersten Blick sieht man keinerlei Gemeinsamkeit der Arbeiten.
Ein großes Doppelwandgefäß, salzglasiert aus dem Holzofen, innen mit einem Glasurspiegel aus dunklem Seladon mit Schuppencraquelée. Es ist von meinem Mann Michael Sälzer und zur Zeit mein Lieblingsstück. Für mich stellt es eine Verbindung zwischen Gestern und Heute, Osten und Westen her: die traditionelle Technik des Salzbrandes, die alte asiatische Rezeptur des Seladons umgesetzt in eine zeitgenössische sehr persönlich Form, die etwas sehr magisches hat.
Sie erinnert an ein Kultgefäß. Doch werden hier keine Opfergaben für eine Gottheit hinterlegt, sondern sie ist Symbol für die innige Verbindung seines Schöpfers zur Natur, die keine konkrete Deutung braucht. Ein abstraktes Dokument des Vertrauens in die tragende Kraft der Natur.
Vulkankrater, gefrorene Seen, Schluchten, Küsten….. alles kann man darin sehen, soll man darin sehen.
Mein Zeitreiter ist vom gleichen Geist inspiriert:
Das Pferd, die Stute ist ein uraltes Symbol vieler Kulturen für die tragende Kraft der Natur. Von ihr lässt sich die kleine Menschengestalt in fast embryonaler Haltung tragen.
Der gleiche Sinn in meinem Stück also, nur ausgedrückt in einer anderen keramischen Sprache.