22.10.13

Als wär's ein Stück von mir - Judith Radl

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.


 Mir geht es ähnlich wie Niek Hoogland, der meinte er würde morgen schon wieder ein anderes Stück auswählen...



Darum zeige ich lieber meine Werkstattmaskottchen,es ist ein kleines
Sammelsurium das mich immer in meiner Werkstatt umgibt,was wächst und abnimmt im Lauf
der Zeit.
Da ist das Poster von einer Keramik von Miro, was mich einfach glücklich
macht, ein Gefäß, wie ein Kürbis mit dieser tollen Zeichnung, schön, absurd und
unbrauchbar und dabei so unglaublich schön.
Eine Karte aus Mexico mit dem verspielten narrativen Leuchter, ein kleines
Porzellankätzchen auf einem Sims (von mir, das Sims),ein leider kaputter und geklebter
Hirschkopf von mir selber, (hat auch was gutes, dann kann er nicht mehr verkauft werden...).
Und Zeitungsschnipsel mit flammenden Herzen und verschiedenfarbig-grünen
Seeigeln.
Dann noch ein heißgeliebtes Stück Treibholz von meinem Vater mit einem Wandteppichentwurf bemalt.
Es gibt so viele schöne Dinge, die einen inspirieren, aber nur ein paar schaffen es zu persönlichen "Heiligtümern "zu wachsen.

Judith Radl

www.keramikradl.com

Als wär's ein Stück von mir - Martin Goerg

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.




Es ist gar nicht so leicht ein Lieblingsstück herauszupicken, aber ich möchte eine „einfache“ Platte von meiner Werkstattkollegin Monika Debus  vorstellen:
Sie veranschaulicht, wie ein schnelles unkompliziertes Machen wunderbare Keramiken entstehen lässt.

Die viereckige Platte mit einer Engobebemalung und in Monikas Niedrigsalzbrand gebrannt, hängt, wenn sie nicht gerade für Kuchen oder Anderes gebraucht wird, als Bildplatte im Wohnzimmer.



Dem gegenüber zeige ich hier Teller von mir:
Leider komme ich immer weniger dazu Geschirr zu machen, aber gerade der Alzeyer Töpfermarkt, der dieses Jahr der einzige für mich ist, ist dann doch mal wieder ein Anlass. Und besonders Teller mache ich da fast am Liebsten.
Nun habe ich meinen Klassiker mal neu aufgelegt und neue Eßteller gedreht mit einer breiten Fahne, die den Speisen einen besonderen Rahmen geben sollen.
Der Salzbrand hat sie dann auch schön gezeichnet, und so würde ich sie mir fast gern selbst behalten...






Martin Goerg

http://www.keramikgruppe.de/html/mart/mart.html