27.11.13

Teezeit bei Martina Sigmund-Servetti - 7. und 8. Dezember 2013


www.sigmund-servetti.de

Jürgen Strohm von der Töpferei ob dem Brückle in DER WINTERLADEN



   







Winterladen im Eiscafe Zampoli, Rietstrasse 33, 78050 VS-Villingen
23. November bis 30 Dezember 2013

Jedes Jahr ab Mitte November verwandelt sich die Eisdiele Zampolli in der Villinger Rietstraße 33 in ein vorweihnachtliches Wintermärchen. Es sind zwei Unternehmen, die dort ein ganz besonderes Ambiente schaffen. Möbel-Antiquitäten Hans Lierheimer mit seinen traditionell und kunstvoll restaurierten Schränken, Vitrinen, Kommoden und vielem mehr präsentiert sich in reicher Vielfalt. Die Töpferei ob dem Brückle, Jürgen und Brigitte Strohm, überrascht dabei mit ideenreicher und hochwertiger Keramik und ausgefallenem Kunsthandwerk. Von einheimischen Künstlern gefertigter Weihnachtsschmuck sowie stilvolle Wohnaccessoires runden dieses Angebot ab und verleihen dem Winterladen seinen weihnachtlichen Zauber. Zum weihnachtlichen Einkaufserlebnis möchten wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich einladen.
http://www.toepferei-strohm.de
Öffnungszeiten Mo.- Fr. 9.30-18.30 Uhr Sa. 9.30-16.00 Uhr

Markus Klausmann - Letzte Austellung in Siensbach



23.11.13

Der Töpfermarkt in der Schloßgasse gehört in Alzey unwiderruflich zum Monat November

Töpfermarkt in Alzey noch bis Sonntag 23.11.2013 - ALZEY Von Kathrin Damwitz .
Wer handgearbeitete Unikate mit dem besonderen Touch mag, der ist beim Töpfermarkt genau richtig.
Foto: photoagenten/Axel Schmitz

Der Töpfermarkt in der Schloßgasse gehört in Alzey unwiderruflich zum Monat November
Die besondere Atmosphäre macht den Reiz aus: In gemütlichem, überschaubaren Rahmen werden die Unikate an den 31 Ständen präsentiert, die Kunden kommen mit den Produzenten direkt ins Gespräch. Wenn es am Nachmittag allmählich dunkel wird, lodert ein Feuer in der tönernen Schale im Hof des Stadtweingutes. Glühweinduft liegt in der Luft, und die Besucher können in Ruhe an den Ständen vorbei bummeln. Für Fans handgemachter, individueller Gebrauchskeramik aus Meisterhand bleiben fast keine Wünsche offen – so vielfältig sind Formen, Farben, Motive auf dem Geschirr. Schon am Freitagnachmittag zur Eröffnung der Veranstaltung herrschte reger Betrieb in den Höfen von Burggrafiat und Stadtweingut. Erstmals dabei war Keramikerin Judith Radl aus Bendorf, die nach acht Jahren schöpferischer Arbeit in Amsterdam wieder in Deutschland lebt. Sie hatte Steinzeuggeschirr in Grün und Türkis auf den Tischen stehen, das durch seine floralen Muster und die außergewöhnliche Gestaltung ins Auge fiel. „Ich bringe gern traditionelle Stoffmuster auf die Schalen, Platten, Zuckerdosen, Vasen. Dazu benutze ich auch Stoffstempel“, erläuterte sie. Das hohe Niveau spreche für den Alzeyer Töpfermarkt, ebenso das „tolle Ambiente“, sagte Judith Radl. Nach fast 20-jähriger Pause machte Susanne Altzweig wieder mit, die daran erinnerte, dass schon die Gründer des Marktes, das Erbes-Büdesheimer Künstlerehepaar Solga-Winter, sehr viel Wert auf die Qualität des Angebotenen gelegt hätten. Das sprach sich bei den Werkstätten herum, es gebe etwa 15 Anfragen im Jahr, die er ablehnen müsse, weil der Platz begrenzt sei, sagte Frank Jung, der mit Willi Schmitz, Sam Weisenborn und Martin Goerg die Organisation des Töpfermarktes von den Solga-Winters übernommen hat. Auch Martina Sigmund-Servetti ist erstmals in Alzey vertreten; sie verwendet feines, französisches Porzellan, das eine cremeweiße Tönung hat. Da sie es teilweise sehr dünn arbeitet, scheint das Licht hindurch, etwa bei ihren aparten „Seeigeln“, die durch Led-Lichter von innen leuchten. Highlight im Foyer des Weingutes sind Skulpturen von Beate Thiesmeyer, einer international anerkannten Keramikerin, die sich in Richtung freie Kunst bewegt und keine Gebrauchstöpferware mehr herstellt. Dromedare, Elefanten und eine lesende Frau auf einer hohen Tonsäule, in ein blaues Gewand gekleidet, zogen hier die Blicke auf sich. „Das gefällt mir sehr gut, ich werde mir alles genau anschauen“, kommentierte eine Besucherin die Kunstwerke. Bürgermeister Christoph Burkhard eröffnete mit dem Organisationsteam den Töpfermarkt am Freitagnachmittag und begrüßte die „Betriebe, die ihr Handwerk verstehen“. Der Markt locke auch viele auswärtige Besucher in die Stadt und besteche durch die hohe Qualität der Ware. „Schön, dass in der früheren Kelterhalle des Weingutes jetzt ebenfalls Stände zu finden sind“, befand das Stadtoberhaupt. Burkhard wünschte den Ausstellern, dass sie am Sonntag zufrieden aus Alzey abreisen und wirtschaftlich erfolgreich seien.

9.11.13

Als wär's ein Stück von mir - Beate Thiesmeyer

 Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.

Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.




Auf den ersten Blick sieht man keinerlei Gemeinsamkeit der Arbeiten.
Ein großes Doppelwandgefäß, salzglasiert aus dem Holzofen, innen mit einem Glasurspiegel aus dunklem Seladon mit Schuppencraquelée. Es ist von meinem Mann Michael Sälzer und zur Zeit mein Lieblingsstück. Für mich stellt es eine Verbindung zwischen Gestern und Heute, Osten und Westen her: die traditionelle Technik des Salzbrandes, die alte asiatische Rezeptur des Seladons umgesetzt in eine zeitgenössische sehr persönlich Form, die etwas sehr magisches hat.
Sie erinnert an ein Kultgefäß. Doch werden hier keine Opfergaben für eine Gottheit hinterlegt, sondern sie ist Symbol für die innige Verbindung seines Schöpfers zur Natur, die keine konkrete Deutung braucht. Ein abstraktes Dokument des Vertrauens in die tragende Kraft der Natur.
Vulkankrater, gefrorene Seen, Schluchten, Küsten….. alles kann man darin sehen, soll man darin sehen.
Mein Zeitreiter ist vom gleichen Geist inspiriert:
Das Pferd, die Stute ist ein uraltes Symbol vieler Kulturen für die tragende Kraft der Natur. Von ihr lässt sich die kleine Menschengestalt in fast embryonaler Haltung tragen.
Der gleiche Sinn in meinem Stück also, nur ausgedrückt in einer anderen keramischen Sprache.

22.10.13

Als wär's ein Stück von mir - Judith Radl

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.


 Mir geht es ähnlich wie Niek Hoogland, der meinte er würde morgen schon wieder ein anderes Stück auswählen...



Darum zeige ich lieber meine Werkstattmaskottchen,es ist ein kleines
Sammelsurium das mich immer in meiner Werkstatt umgibt,was wächst und abnimmt im Lauf
der Zeit.
Da ist das Poster von einer Keramik von Miro, was mich einfach glücklich
macht, ein Gefäß, wie ein Kürbis mit dieser tollen Zeichnung, schön, absurd und
unbrauchbar und dabei so unglaublich schön.
Eine Karte aus Mexico mit dem verspielten narrativen Leuchter, ein kleines
Porzellankätzchen auf einem Sims (von mir, das Sims),ein leider kaputter und geklebter
Hirschkopf von mir selber, (hat auch was gutes, dann kann er nicht mehr verkauft werden...).
Und Zeitungsschnipsel mit flammenden Herzen und verschiedenfarbig-grünen
Seeigeln.
Dann noch ein heißgeliebtes Stück Treibholz von meinem Vater mit einem Wandteppichentwurf bemalt.
Es gibt so viele schöne Dinge, die einen inspirieren, aber nur ein paar schaffen es zu persönlichen "Heiligtümern "zu wachsen.

Judith Radl

www.keramikradl.com

Als wär's ein Stück von mir - Martin Goerg

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.




Es ist gar nicht so leicht ein Lieblingsstück herauszupicken, aber ich möchte eine „einfache“ Platte von meiner Werkstattkollegin Monika Debus  vorstellen:
Sie veranschaulicht, wie ein schnelles unkompliziertes Machen wunderbare Keramiken entstehen lässt.

Die viereckige Platte mit einer Engobebemalung und in Monikas Niedrigsalzbrand gebrannt, hängt, wenn sie nicht gerade für Kuchen oder Anderes gebraucht wird, als Bildplatte im Wohnzimmer.



Dem gegenüber zeige ich hier Teller von mir:
Leider komme ich immer weniger dazu Geschirr zu machen, aber gerade der Alzeyer Töpfermarkt, der dieses Jahr der einzige für mich ist, ist dann doch mal wieder ein Anlass. Und besonders Teller mache ich da fast am Liebsten.
Nun habe ich meinen Klassiker mal neu aufgelegt und neue Eßteller gedreht mit einer breiten Fahne, die den Speisen einen besonderen Rahmen geben sollen.
Der Salzbrand hat sie dann auch schön gezeichnet, und so würde ich sie mir fast gern selbst behalten...






Martin Goerg

http://www.keramikgruppe.de/html/mart/mart.html
 

11.9.13

Judith Radl - ein Künstlerinportrait

Ich bin Judith Radl lebe und arbeite nun seit etwa 2 Jahren in Bendorf, als Nachbarin-und Schwägerin von meiner Kollegin Uta Minnich.


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?




Technisch gesehen produziere ich Steinzeug Geschirr, welches mit farbigen Engoben und einer Transparenten Glasur versehen, bei 1200°c im elektrischen Ofen gebrannt wird. Die Waren sind mit Kannelur, Stempel-und Ritzdekoren verziert ,die teilweise nochmals farbig eingelegtwerden.
Das Geschirr eignet sich zum täglichen Gebrauch und ist Spülmaschinen fest.
Meine Kunden sagen Sie erfahren eine Art Urlaubsgefühl, wenn Sie meinen Stand besuchen, Sie suchen Vergleiche wie "irgendwie römisch? griechisch?...eine Art von Vintage-Look ?...In jedem Fall scheinen Sie fröhlich davonzu werden,und das freut mich natürlich am allermeisten

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Ich bin sozusagen hineingerollt und hineingewachsen ,als Weber-und
Töpferkind. Direkt nach meinem Schulabschluss habe ich eine 3 jährige Lehre an der
Fachhochschule für Keramik in Landshut absolviert und bin danach als Gesellin "getingelt".
Auf der Insel Juist, bei der Inseltöpferei Schmidt-Tummeley ,in Oldenburg bei Silke Hagemann,
dem Elterlichen Betrieb Radl in  Österreich, und bei Jessica Stonehouse in Canada.
1997 habe ich mich dann an der niederländischen Grenze in Norddeutschland selbständig gemacht.
Bin dann nochmal mit Sack und Pack für 10 Jahre nach Amsterdam gezogen, und habe vor 2 Jahren
einen weiteren Neustart in Bendorf gewagt.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Damals haben mich besonders meine Arbeitgeber beeinflusst und geprägt.
Jetzt lasse ich mich gerne von diverser Volkskunst inspirieren, greife alte Traditionen wie zum Beispiel die Holländischen Tulpenvasen auf und spiele damit eine Zeit herum.
Natürlich wird man auch von dem, was man im alltäglichen Umgang und Umfeld praktisch und schön findet beeinflusst.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Dieses Jahr zum ersten Mal dabei, auf anraten von Uta Minnich,
und meinem lieben Kollegen Willi Schmitz !

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt ?
Ich habe von meinen Kollegen vernommen, das zum einen das Ambiente des Weinguts besonders schön sein soll, und das Niveau der zusammengekommenen Töpfer super sei.

Auf welchen Märkten - ausser Alzey - bist Du vertreten?

Meine Markttermine kann man auf meiner Webseite nachlesen, außerdem bin ich dieses Jahr noch im Kultur-Kasino in Höhr-Grenzhausen bis Anfang nächsten Jahres vertreten.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Man kann mich gerne im Atelier besuchen kommen, entweder auf gut Glück oder vorher kurz anrufen.


Kontaktinformationen:
Judith Radl
Concordiastrasse 3
56170 Bendorf

Telefon
Mobil:0176 3925 4062

email
judith[at]keramikradl.com

www.keramikradl.com

5.9.13

Martina Sigmund-Servetti - ein Künstlerinportrait

Ich bin Martina Sigmund-Servetti und komme aus Heilbronn


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Ich mache freigedrehtes Porzellan mit einer klaren Formensprache und verziehe diese oftmals wieder, sodass irgendwo  immer wieder mal was schepp wird. Schöne Dinge welche man im  Alltag gerne benutzt und auch das eine oder andere Unikat für besondere Gelegenheiten. Überwiegend ganz weiß - in letzter Zeit aber auch mit Lust auf ein kleines bisschen Farbe.





Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
1982 habe ich die Ausbildung in Landshut an der Schule angefangen, danach habe ich in verschiedenen Werkstätten gearbeitet und bin 1993 mit meiner Familie nach Argentinien gezogen. Als ich 98 zurückgekopmmen bin hatte ich mir zunächst überlegt etwas anderes anzufangen, habe dann aber meine Finger doch nicht aus dem Ton bekommen. Glücklicherweise bin ich dann an völlig veralgtes Porzellan geraten, welches jemand unbedingt loshaben wollte. Ich war neugierig auf das Material und muss sagen es fasziniert mich immer noch. Die unzähligen Möglichkeiten, welche ich noch erkunden möchte reichen bis weit über die "Rente" hinaus.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Kann ich eigentlich so niemand konkretes sagen. Jedes Gefäß an dem sich das Auge ausruhen kann und welches man gerne in die Hand nimmt ist eine Bereicherung und Impuls. Aber auch einfach Landschaften, Formen und Strukturen welche man im Alltag wahrnimmt.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Für mich ist es dieses Jahr das erste Mal in Alzey und ich freue mich darauf.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Dass der Markt von Kollegen organisiert wird gefällt mir sehr - da kann man sich einfach darauf verlassen dass es ein schöner Markt wird.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?
Immer wieder mal wechselnd -durch ganz Deutschland.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, aber gerne - ich habe eine schöne Werkstatt und bin da eigentlich am liebsten.

Kontaktinformationen:
Adresse
Porzellanwerkstatt Martina Sigmund-Servetti
Kernerstrasse 24,
74076 Heilbronn
Telefon 07131/577309
email: porzellan[at]sigmund-servetti.de
www sigmund-servetti.de

24.8.13

Beate Thiesmeyer - ein Kunstlerinportrait

Ich bin Beate Thiesmeyer und kommen aus Kaub am Rhein

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Figürlich - erzählerisch



 

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Ich habe mich in einen Keramiker (Michael Sälzer) verliebt , das war der Einstieg .
Danach habe ich sehr viel ausprobiert : traditionelles Gebrauchsgeschirr, Porzellangeschirr und Unikate...
Dann aber endlich "mein Ding" gefunden, nämlich keramische Skulptur in Terrakotta mit Engobebemalung.


Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Jörg von Manz hat mir am Anfang viel Mut gemacht meiner eigenen Bildsprache zu vertrauen und eigentlich beeinflußt mich alles, was ich höre und sehe.


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Als Besucherin schon ganz oft.


Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Das schöne Ambiente und das gute Niveau.


Auf welchen Märkten - ausser Alzey - bist Du vertreten?

In nächsten Jahr am 14. und 15. Juni auf dem Darmsheimer Töpfermarkt zusammen mit Michael Sälzer  mit einer Sonderschau unserer neuen Arbeiten in der Zehntscheune Darmsheim.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Sehr gerne und ein Besuch lohnt sich immer, da nicht nur meine figürlichen Arbeiten in einem verwunschenen Waldgarten zu sehen sind, sondern auch die salzglasierten Arbeiten aus dem Holzofen  von meinem Mann Michael Sälzer.



Kontaktinformationen:
Skulptur – Gefäß – Malerei
Beate Thiesmeyer & Michael Sälzer
Blücherstr. 69
D-56349 Kaub-Viktoriastollen
Tel. 0049 (0) 6774-1452 Fax 0049 (0) 6774-8111
info@be-arte.de    info@saelzer-keramik.de
www.be-arte.de     www.saelzer-keramik.de      
Unsere GPS-Koordinaten für „Viktoriastollen“  E 7° 47’ 45“   N 50° 06’ 12“

14.8.13

Susanne Altzweig - ein Kunstlerinportrait


Susanne Altzweig ist mein Name,ich komme ursprünglich aus Südhessen,(Nähe Darmstadt),die Weiterbildung in Sachen Keramik,hat mich nach Höhr-Grenzhausen gebracht,wo es nun schon 30 Jahre geworden sind!







Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?


Die farbenreiche Gestaltung meiner Keramik gab es von Anfang an,in einer Zeit,wo
das sog.“erdige“ Thema war.
Das Geschirr ist schlicht in der Form gehalten,damit das Dekor uneingeschränkt wirken kann.
Hauptsächlich florale Themen, aber auch Früchte,vereinzelt auch mal ein Fisch zieren die Keramik,(Majolikatechnik in Steinzeugqualität).
Das zweite Standbein ist die künstlerische Auseinandersetzung mit Vasen-,und Schalenobjekten, aus Platten gebaute freie Stücke,mit matten ,mehrschichtigen Oberflächen.Teils sind sie struckturiert, meist auch farbig gehalten,teils glasiert,so dass sie gebraucht werden können,aber nicht müssen.


Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?


Angefangen hat alles 1980, mit einer klassischen,soliden Töpferlehre in der Fa.Schliessler,Krösselbach/Eberbach.Sehr viel Wert wurde auf spannungsreichen Formen und gutem Drehen gelegt,welches mein späteres Schaffen mit geprägt hat.
Es folgte die Fachschule f. Gestaltung in Höhr-Grenzhausen,als Weiterbildung und Ergänzung, sehr schnell die Meisterprüfung und Selbstständigkeit.
Es folgten sechs Jahre in einer eigenen kleinen Werstatt,dann 1992 die Gründung der Keramikgruppe Grenzhausen,eine Zusammenschluß von vier Keramiker/Innen,(heute im 21.Jahr!!)
Eine alte,ehemalige Keramikmanufaktur bietet den entsprechenden großzügigen Platz dafür.Jede/r arbeitet in eigenem Stil,gemeinsam werden aber auch Projekte in Angriff genommen, Gruppenausstellungen ermöglicht…..der Austausch,sowohl fachlicher Natur als auch der ganz normale Alltag sind selbstverständlich geworden und bereichern immer noch das nicht immer leichte „Keramikerleben“!!


Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?


Selektiv wahrgenommen,bereichert mich eigentlich alles,was um mich herum stattfindet.
Im gestalterisch ambitionierte Elternhaus wurden bestimmt die ersten Grundsteine gelegt,(ich wuchs mit Keramik aus vielen Stilrichtungen auf,sowie Kunsthandwerk im weitesten Sinn,sehen und beobachten lernend…), das Textile ist immer schon mein Steckenpferd, Muster, Farben etc.die Natur, Ausstellungen, Gemälde, völkerkundliche Ausstellungen mit ihren alltägl.Geräten .
Elisabeth Fritsch begeisterte mich sehr,(und immer noch),Tricia Guild erfrischt meinen gestalterischen Geist und Kaffe Fasset als begnadeter „Allround Künstler“ spricht mir aus dem Herzen.


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

In den anfänglichen Neunzigern war ich ca.drei Male auf dem Alzeyer Töpfermarkt.


Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?

Der Alzeyer Töpfermarkt hat eine angenehme Größe, ansprechendes ,professionelles keramisches Angebot,und eine idyllische Atmosphäre.


Auf welchen Märkten - ausser Alzey - bist Du vertreten?

Dießen,Oldenburg,Gmunden/Österreich,manchmal Freiburg und Kandern,Frechen,Höhr-Grenzhausen,Bonn…uvm.


Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Gerne kann man man mich/uns in unserer Werkstattgruppe/Ladengalerie besuchen:

Mo.:Fr.: 10 Uhr-13 Uhr, 14 Uhr-18 Uhr
Sa. :       10 Uhr-14 Uhr, oder nach tel. Absprache
Altzweig Keramik!
Susanne Altzweig /Keramikgruppe Grenzhausen
Brunnenstrasse 13
56203 Höhr-Grenzhausen
02624-5953
altzweig-keramik@freenet.de
www.keramikgruppe.de


29.6.13

Freuen sie sich!

Nur noch 147 Tage bis zum 27. Töpfermarkt Alzey vom 22. bis 24. November 2013.

 Mit 3 neuen Keramikerinnen und einer Sonderaustellung der Extraklasse!

Die neuen Pächter vom Weingut der Stadt Alzey haben uns freundlicherweise den Kelterraum zur Verfügung gestellt, und wir freuen uns auf die 3 neuen Teilnehmerinnen:

Susanne Altzweig von der Keramikgruppe Höhr-Grenzhausen
Judith Radl aus Bendorf
Martina Sigmund-Servetti aus Heilbronn



Wir setzen unsere (neue) Tradition der Sonderaustellungen auch im Jahre 2013 fort: Im Foyer des Weingutes präsentiert Beate Thiesmeyer, international anerkannte Keramikerin und Mitglied der Académie internationale de la céramique (AIC) ihre figürlichen und skulpturellen Arbeiten.

Also - Datum vormerken und auf nach Alzey!