24.11.12

Töpfermarky Alzey - Presseberichte





Anregungen für die Festtafel

Anregungen für die Festtafel

24.11.2012 - ALZEY
Von Kathrin Damwitz
TÖPFERMARKT Traditionsveranstaltung an Stadtweingut und Burggrafiat eröffnet / 30 Meisterwerkstätten


Während im Obergeschoss des Stadtweingutes Glühwein, Würstchen, Kaffee und Kuchen verkauft werden, wartet im Erdgeschoss schon der „gedeckte Tisch“ auf Besucher: Die teilnehmenden Werkstätten am Töpfermarkt haben die Tafeln mit ihren Tellern, Schalen, einer Etagère mit Törtchen, Kaffeegedecken bestückt. So können sich die Kunden inspirieren lassen beim Kauf eines neuen Geschirrs oder von Deko-Artikeln. Die 30 teilnehmenden Meisterwerkstätten wiederum haben die Möglichkeiten, ihre Gebrauchskeramik dort zu präsentieren, wo sie häufig verwendet wird: auf dem gedeckten Tisch nämlich.
Bea Heyden aus Mörsfeld schlendert mit Bekannten aus Worms und Frankenthal vorbei am elegant-weißen oder modern grün-golden getupften Geschirr. „Hübsch sieht das aus“, lautet ihr Urteil, aber sie wolle doch lieber im Hof des Stadtgutes und des Burggrafiats „gezielt Stände“ ansteuern und mal schauen, was es so Neues gibt. „Der Markt hier in Alzey ist überschaubar und bietet für jeden etwas“, findet Bea Heyden. Das wird im Hof deutlich, wo das Vogelhäuschen neben der Feuerschale aus Keramik hängt, der Baumschmuck bei Räucherstäbchenhaltern, Mörsern oder Krippenfiguren auf Abnehmer wartet. Das Angebot ist vielfältig und der Markt hat sich in den letzten 26 Jahren „etabliert und prächtig entwickelt“, wie Bürgermeister Christoph Burkhard bei der offiziellen Eröffnung erfreut feststellt. Gemeinsam mit dem veranstaltenden „Freundeskreis Töpfermarkt Alzey“ gibt er den Startschuss. Der Markt sei über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und stelle eine gute Werbung dar, konstatiert Burkhard, der allen Helfern dankt.
Reiner und Gabriela Keitsch sind aus Hahnstätten im Rhein-Lahn-Kreis mit ihrer Bekannten Christiane Henn angereist. Gabriela Keitsch liebt Töpfermärkte, „aber in Alzey waren wir noch nie“. Durchs Stöbern im Internet ist sie auf die hiesige Veranstaltung gestoßen. „Hier ist es toll, die Töpfer sind nett, und es gibt viele unterschiedliche Keramikwaren“, findet Gabriela Keitsch lobende Worte. Keramikmeisterin Ingmarie Gundlach berät eine Kundin, die einen Brotbehälter kaufen möchte, verziert mit dem typischen Muster aus Kringeln. Sie ist seit acht Jahren in Alzey dabei, unterstreicht, dass das Publikum hier sehr fachkundig und interessiert sei. Und Rosemarie Oswald aus Göda in Sachsen fasst ihren Eindruck so zusammen: „Der Markt ist klein, aber fein.“ Sie gestaltet mit ihrem Ehemann Keramik im Bunzlauer Stil, die durch ihr besonderes Dekor auffällt. Seit 15 Jahren haben die Oswalds einen Stand in Alzey, wo sie die vornehmlich in blau gehaltenen Kannen, Teller, Platten und Schalen anbieten. „Wir sind sehr dankbar, dass der Freundeskreis den Markt weiterführt“, sag t die Teilnehmerin.
Am Samstag hat der Töpfermarkt im Hof von Burggrafiat und Stadtweingut in der Schloßgasse von 10 bis 18 und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

23.11.12

Handgemachtes für jeden Tag

Handgemachtes für jeden Tag

21.11.2012 - ALZEY
TÖPFERMARKT Willi Schmitz legt Wert auf irdene Schönheiten für den Haushalt


Am Stadtweingut und Burggrafiat findet von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. November, wieder der Töpfermarkt statt.
Wir sprachen mit Keramiker Willi Schmitz vom veranstaltenden Freundeskreis über den Markt.

Herr Schmitz, warum beteiligen Sie sich mit Ihrer Keramikwerkstatt am Alzeyer Töpfermarkt?
Die Initiatoren des Alzeyer Töpfermarktes, Katharina und Ewald Solga, hatten in den 80er Jahren mit dem „Stelldichein der Töpfer“ schon einen qualitativ hoch stehenden Markt für handgefertigte Geschirr-Keramik geschaffen. Und da meine Frau Karin aus Partenheim stammt, war es für uns naheliegend, sich für diese Veranstaltung zu bewerben. Seit 1984 bin ich nun dabei. Außerdem liegt der Schwerpunkt des Töpfermarktes genau wie bei meiner persönlichen Arbeit auf handgefertigtem Gebrauchsgeschirr. Die Kunden des Marktes aus dem Einzugsbereich Alzey, Rheinhessen, Pfalz und Rhein-Main wissen das vielfältige kreative Angebot zu schätzen, wie die gleichbleibend hohen Besucherzahlen und auch das Interesse am neu geschaffenen Internetauftritt „toepfermarktalzey.blogspot.com“ dokumentieren.

Was macht die besondere Atmosphäre der Veranstaltung aus?
Im Vergleich zu anderen Töpfermärkten mit teilweise über 100 Töpfereien fasziniert in Alzey besonders der familiäre Charakter. Mit rund 30 Werkstätten findet sich hier eine eher geringe Teilnehmerzahl auf relativ engem Raum. Bei den Außentemperaturen im November könnte man es fast als kuschelig bezeichnen - und man kennt und schätzt sich seit Jahren. Andererseits begeistert natürlich die historische Kulisse der beiden Höfe „Burggrafiat“ und „Weingut der Stadt Alzey“ in der Schloßgasse mitsamt der Einkehrmöglichkeit in stilvollem Ambiente des Weinguts. Nicht zuletzt trägt die tatkräftige Unterstützung durch die Stadtverwaltung Alzey in vielen kleinen Details, wie etwa der vorweihnachtlichen Beleuchtung, ihren Teil zu einer stimmungsvollen gelungenen Atmosphäre bei. Ohne die gute Zusammenarbeit mit den städtischen Mitarbeitern wäre diese Veranstaltung überhaupt nicht denkbar.

Gibt es 2012 Neuerungen oder besondere Programmpunkte?
In diesem Jahr ist ein neues Teilnehmerpaar dabei: Niek Hoogland und Pim van Huisseling aus den Niederlanden, die das Angebot mit gestalterischen Impulsen bereichern. Und im alten Kelterhaus des Weinguts findet wie in den vergangenen Jahren eine Sonderausstellung statt. Thema 2012: Tischlein deck dich. Alle Aussteller erhalten hier die Möglichkeit, mit Produkten aus ihrem Repertoire und zusätzlicher Dekoration eine Tischsituation individuell zu gestalten und so den Besuchern Beispiele für den praktischen Einsatz von Keramik im alltäglichen Gebrauch zu zeigen.

Warum ist es für die Besucher immer wieder lohnenswert, in die Höfe des Burggrafiats und Stadtweinguts in der Schloßgasse zu kommen?
Die herzliche Atmosphäre und das unvergleichliche Ambiente der historischen Gemäuer im Herzen von Alzey spielen eine wichtige Rolle. Natürlich kommt hinzu, dass die Töpfer im Allgemeinen nette, kommunikative Typen sind, die den Kunden gerne mit fachlicher Kompetenz Rede und Antwort stehen. Langjährige Stamm-Besucher bestätigen, dass sie immer wieder etwas Neues bei den einzelnen Werkstätten entdecken, auch wenn diese schon längere Zeit dabei sind. Bleibendes Qualitätsniveau und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte und Kleinserien geben dem Kunden Gewissheit, dass er nicht nur neue Farben, Formen und Oberflächen, sondern auch nach Jahren für „sein“ Geschirr Ersatz und Erweiterung findet.

Wie sind die Öffnungszeiten?
Der Markt hat freitags von 14 bis 18, samstags von 10 bis 18 und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Das Interview führte Kathrin Damwitz.

19.11.12

Kunst? Bilder für die Wand, oder was?


Wie wäre es mit einem Wandobjekt von Jutta Becker?

Oder was filigranes von Claudia Henkel?

Oder ein Gefäß mit bemerkenswerter Oberfläche von Martin Goerg?

Alle 3 sind auf dem Töpfermarkt Alzey zu finden.
Und 30 weitere Keramiker.
Lasst Euch doch überraschen

23., 24. und 25. November 2012


16.11.12

Meisterhaft gefertigte Keramik - Mainzer Allgemeine Zeitung schreibt über Töpfermarkt Alzey

Wärmender Tee an einem kalten Wintertag; eine duftende Tasse Kaffee zum Frühstück: Man stelle sich diese Szenarien einmal mit Plastikbecher und Plastikgeschirr vor und ein weiteres Mal mit handgedrehtem, schön bemaltem Ton- oder Keramikgeschirr.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kaffee und Tee bis zu 57 Prozent besser schmecken, wenn man sie aus einem Becher trinkt, der von Hand gedreht und dekoriert wurde. Eine große Auswahl an Gebrauchsgeschirr, handwerklichen Kleinserien und Unikaten bietet der Alzeyer Töpfermarkt, der auch in diesem Jahr wieder im Stadtweingut und Burggrafiat stattfindet.
29 Werkstätten, eingeladen vom „Freundeskreis Töpfermarkt Alzey“ bieten hier ihre Ware an. Eine gute Gelegenheit, die ersten Weihnachtsgeschenke zu ergattern - vor allem, weil man das Stöbern und Staunen durch eine erholsame Pause mit Imbiss und Getränken des Weinguts der Stadt Alzey abrunden kann.

Kerstin Petry

8.11.12

Als wär's ein Stück von mir - Gerhard und Marion Barthel

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.




 "Im Jahre 1989 reisten wir, mit dem englischen Töpferatlas bewaffnet, nach Südwestengland auf den Spuren namhafter und innovativer Keramiker wie Sandy Brown, Clive Bowen und diverser Abkömmlinge der Leach-Dynastie und entdeckten dabei auch Schätze aus kleineren, uns damals unbekannten Werkstätten. Ein besonderes Stück, verbunden mit einem besonderem Erlebnis eines besonderen Menschen haben wir sehr ins Herz geschlossen: John Maltby verkaufte uns dieses Stück damals aus seinem Schlafzimmer heraus, aufgrund unseres lebhaften Gesprächs bezahlten wir ihm versehentlich 10 Pfund zuwenig, die wir ihm später per Post nachsendeten. Als Dank bekamen wir eine handgemalte Karte mit einem rührenden, persönlichem  Dankeschön.


Der Ton, der Rohstoff, die Technik, die Formgebung - in alter Töpfertradition obliegt mir (Gerhard) die Formgebung: das Drehen, Glasieren, Tonaufbereiten (kein Fertigton, keine Plastiktüten), die technologische Entwicklung, es ist nie langweilig!

...das Kind in mir...(Marion)
hier darf es sein. Auf den Butterplatten oder Kindertellern tummeln sich blaue Esel, fliegende Schweine oder grüne Katzen. Alle sind in Bewegung, unterwegs zu einem unbekannten Ziel. Es macht immer noch Spaß, meine Malhörnchen und ich spielen nunmal gerne miteinander. Und das seit 30 Jahren! Ich freue mich, wenn meine Motive unsere Kunden erheitern!
"

Gerhard und Marion Barthel


 

5.11.12

Als wär's ein Stück von mir. Oder uns. - Ute Matschke und Maria Meyer

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.
 







"Wir haben uns mit Begeisterung für eine Schale von Fritz Rossmann entschieden. Immer wieder fasziniert seine Arbeit durch die unglaublich asthetische Anmutung von Farbe und Oberfläche, vollendet in einer spannungsreichen Form.
Im Gebrauch eine Freude
für`s Auge ein Erlebnis
schlicht und hochwertig
leicht und sinnlich
fein und fest in einem
...glänzend überzeugt.


Beide mögen wir unsere Schüsseln auf schmalem Fuss, steil aufsteigend.
Ich (Maria) liebe es, diese in verschiedenen Grössen als Schüsselsätze zu drehen.
Ich (Ute) habe Freude am Platz zum Malen bildhafter Geschichten, die um die Schüssel kreisen. Unterschiedliche Blickwinkel zeigen immer neue Ausschnitte.
Zudem bleibt die Malerei auch bei gefüllter Schüssel uneingeschränkt sichtbar."


Maria Meyer
Ute Matschke
http://meyerundmatschkekeramik.wordpress.com/ 

31.10.12

Kaffeebecher? Kaufe ich bei 08/15!



















 







Kann man. 

Muss man aber nicht.




















Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen, daß Kaffee - aber auch Tee - bis zu 57% besser schmeckt aus einem Becher, der von Hand gedreht und dekoriert wurde.

Macht den Test doch selber.

Auf dem Töpfermarkt Alzey
23., 24. und 25. November 2012



30.10.12

Keramik? Pfeife ich drauf!



Könnt Ihr auch.

Mit Ocarinas von Mara Ziegel und Martin Lietsch aus Langgöns-Cleeberg.

 In allen Farben, Grössen und Preisklassen.

Am 23., 24. und 25. November auf dem Töpfermarkt Alzey

Und ausserdem gibt’s meisterhafte Keramik von über 30 Keramikern aus Deutschland und den Niederlanden.

29.10.12

Als wär's ein Stück von mir - Sabine Rosenbach

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.
 


"In das kleine Teekännchen habe ich mich in einer Töpferei in La Borne sofort verliebt. Kurz entschlossen habe ich es mir dann auch gekauft und nun ist es immer dann in Gebrauch, wenn mal nur eine kleine Menge Tee getrunken wird.

Dieses Kännchen ist genau so, wie ich die Dinge liebe: klare Form, schlichte Gestaltung und dauerhaft gültig.

Das sind Gedanken, die bei der Gestaltung  meiner Arbeiten sehr oft mit von Bedeutung sind.

In meinen Augen ist dieses Kännchen ein gelungenes Stück in Form und Ausstrahlung, durch seine große Schlichtheit aber auch gut mit anderem Geschirr kombinierbar.

Zu meinem Geschirr passt es als wären beide füreinander geschaffen und so ist es inzwischen wie ein Stück von mir geworden.
"

Sabine Rosenbach
http://www.sabinerosenbach.de/

27.10.12

Als wär's ein Stück von mir - Charlotte und Sigerd Böhmer

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.


"Ich (Charlotte) habe ein traditionelles Stück ausgewählt.
Graublau wie es für Höhr-Grenzhausen typisch ist und woher ich selbst auch stamme.
Es hat die einfache kraftvolle Schlichtheit und Selbstverständlichkeit eines für den Gebrauch bestimmten Gefäßes.
Besonders wenn diese Stücke flott und gekonnt geblaut sind und in Brand schön gesalzen wurden findet sich ein Platz dafür in unserem Haus.
Dieses Stück und seine Verwandten gehören zu mir, meiner Geschichte, meiner Familie, unserem Haus...









Die Tortenplatte habe ich (Sigerd) gewählt weil unsere Keramik besonders von ihren Dekoren lebt.
Teller und Platten dekoriere ich besonders gerne.
Das Muster ist erst nach vielen Jahren entstanden, es ist flächig ornamental wie für viele unserer Stücke typisch.
Es kommen darin alle Techniken zur Anwendung mit denen ich arbeite.
Rändern mit dem Pinsel - Malbällchenkonturen - Stempeltechnik - Wachsabdeckung
Die Kombination dieser Techniken ist aufwändig führt aber zu besonderen Ergebnissen."


Charlotte und Sigerd Böhmer



25.10.12

Als wär's ein Stuck von mir - Markus Klausmann

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.



"Elke Sadas Stücke (Capricios) stehen aufgereiht auf meinem Schreibtisch, es befinden sich Geldstücke und andere wichtige Dinge darin.

Die farbenfrohen Becher haben mich schon immer in ihren Bann gezogen. Wie Elke Sada mit Farbe, deren Akzentuierung und Kontrastrierung umgeht, begeistert mich. Moderne Malerei auf keramischen Gefäßen. Ich  sammle die Becher von Elke Sada aus Hamburg schon seit vielen Jahren und immer wieder kommt ein neuer hinzu. 

Eines Tages stellte ich bei den Gefäßen (Capricios) von Elke Sada und meinen neu entwickelten Sockelgefäßen fest, dass wir beide formal auf den selben Pfaden wandeln. Die schlichte Grundform, ein Zylinder mit breitem Boden, wird erhöht mit einem Fuß. Die Form beginnt zu schweben und wird leichter.
Bei genauerem Hinschauen und mit etwas Abstraktion könnte man auch bei der Gestaltung der Oberfläche Gemeinsamkeiten finden. Es ist immer wieder interessant, wie man sich unabhängig voneinander mit Formen und deren Gestaltung beschäftigt und wo es kleine Verknüpfungspunkte gibt.
Die Welt ist klein und die der KeramikerInnen noch kleiner, aber wunderschön."

Markus Klausmann
markusklausmann.de

Weihnachtsausstellung bei der Keramikgruppe Grenzhausen



24.10.12

Claudia Henkel bei Galerie Kasino in Höhr-Grenzhausen am 4. November

Claudia Henkel stellt in Kasino (keramisch, kulinarisch,kulturell) ab  4. November aus.

Als wär's ein Stück von mir - Jutta Becker

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.




Das kleine Gefäß von Elke Sada ist mein Lieblingsstück. Mir gefällt daran besonders die malerische Farbigkeit, die Form und wie beides zusammenspielt.







Die beiden Wandarbeiten sind Teil einer Serie zum Thema Mohn.
Bei diesen Bildern hat sich beim Arbeiten das Thema noch mal neu erschlossen. Es ergab sich eine von der gewohnten Herangehensweise abweichende neue Richtung, Formal und im Ausdruck. Das finde ich daran spannend.  


Jutta Becker
http://www.jutta-becker-objektdesign.de

22.10.12

Als wär's ein Stück von mir - Ingrid und Frank Jung

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.


"Obwohl ich (Frank) eher die praktische Gebrauchskeramik den verspielten, dekorativen Töpfen den Vorzug gebe, ist es mit den Lieblingsstücken, die wir über die Jahre erworben haben manchmal doch anders.

Viele Errungenschaften von geschätzten Kollegen entwickeln ihre wahre Schönheit erst nach Jahren und werden im täglichen Gebrauch zu Lieblingsstücken.


Da ist die ovale Platte von Walter Salzer: Vor ca. 15 Jahren auf dem Töpfermarkt in Sindringen getauscht oder gekauft. "Bei besonderen Anlässen ist dieses tolle Stück immer die 1.Wahl", sagt Ingrid.

Ganz im Gegensatz zu der praktischen Schale haben wir einen "Blumentopf", der immer wieder mein Herz erfreut. "Die Kombination des Rakubrandes in türkis in Verbindung mit den Blüten auf Drähten ist in seiner übertriebenen , verspielten Art immer aufs neue erfrischend", findet Frank.
Aber von welcher Kollegin ist das tolle Stück???  Vor vielen Jahren haben wir den "Blumentopf" in Bingen  auf dem Töpfermarkt erworben. Wer kann uns da weiterhelfen ?
info@jung-t-de

Und dann sind da die eigenen Produkte; viele schon hundertfach hergestellt wie dies Schale. Doch jeder Brand birgt die Chance auf herausragende Teile. Form, Glasur und Dekor sind perfekt gelungen. Alles stimmt. Solche Stücke halten wir dann schon mal von unseren Kunden eine Zeit lang fern - oder behalten sie selbst."

14.10.12

Als wär's ein Stück von mir - Niek Hoogland

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.
Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.

 
"Einfach war es nicht - morgen oder sogar heute abend schon würde ich vielleicht eine andere Wahl treffen.

Ich habe eine Schüssel gewaehlt, die wir vor ungefähr 24 Jahren von Josie Walter gekauft haben. Ich hatte gerade meine Laufbahn als Keramiker angefangen, und diese Schüssel verkörpete für mich eine neue und ungezwungene Ansicht auf engobe dekorierte Irdenware:
Es ist sofort erkennbar, wie Josie aus plastisch formbarem Ton eine Schüssel kreierte und anschliessend mit einer freien Bewegung dekorierte.
Es ist ein Genuß, diese Schüssel zu nutzen.
This pot does not aim to be beautiful, it is beautiful.



Die Teeschale is eine neue Arbeit und  zeigt eine Richtung, in die ich mich gerne bewegen möchte."


Niek Hoogland
http://www.niekhoogland.nl/

13.10.12

Als wär's ein Stück von mir - Pim van Huisseling

Mit dieser Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.

Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.

Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.

"Für mich ist es ganz klar. 
Es kann nur der große Teller von Nigel Lambert sein. 
Gemacht mit so viel Freude und jedesmal mit viel Genuss benutzt.
1+1=2. Einfach toll zu benutzen. 
Ich möchte nie ohne diesen Teller sein.




Der Teller mit Landschaft. Einer meiner ersten Frühstücksteller. Ich mag, wie die Engobe ihren eigenen Weg suchte und mich mit dieser tollen Glasur beschenkte. Er hat seinen Platz in unserem Wohnzimmer, wo wir den Anblick täglich geniessen können.




Und als Bonus noch ein Bild von einem Teil unserer Lieblingsgebrauchskeramik. Nur um zu zeigen, welche schöne Keramik bei uns täglich im Gebrauch ist."

Pim van Huisseling
http://www.niekhoogland.nl/

9.10.12

"Als wär`s ein Stück von mir" - Susanne Lukács-Ringel

"2010 habe ich ein sehr nettes Töpferpaar bei der "ersten Internationalen Holzbrandkonferenz in Deutschland/ Bröllin" kennengelernt, wir haben viel über das Leben und die Keramik philosophiert und am Ende tauschten wir zwei Töpfe.

Paul de Jongh und Nina Shand von der Millstone Pottery hatten eine wunderschöne Eßschale ausgestellt, gedreht war sie von Paul, gebrannt von beiden gemeinsam in einem ihrer vier Holzbrandöfen. Sie war aus Steinzeugton gedreht, hatte eine grünliche Glasur und Muschelabdrücke.


Sie stand da auf einem der Ausstellungspodeste in einer großen alten Scheune, jeder der 225 Teilnehmer der Konferenz hatte die Möglichkeit, eigene Töpfe auszustellen, zu erwerben, zu verkaufen oder zu tauschen; eine beeindruckende Ausstellung, durchflutet von Lichtstrahlen, welche die alten Holzbretter der Scheunenwände durchdrangen.

Beeindruckend auch, daß sich aus 24 Ländern rund um den Globus Holzbrenner/innen trafen, um sich auszutauschen, zu lernen, eine gemeinsame Zeit zu erleben.


Mit der Schale von Paul, die jetzt mein Eigen ist, bin ich sehr glücklich, sie ist für mich etwas ganz besonderes, und von so weit her.....es ist aber nicht nur die Schale, sondern auch die Erinnerungen, die ich damit verbinde, die Geschichten, das Persönliche.

So ist es auch mit der von mir hergestellten Eßschale. Aus Porzellan gedreht, im Holzofen gebrannt, mit Salz glasiert.
Meistens verkaufe ich all meine Geschirre auf Märkten im In- und Ausland.
Einmal hatte ich das Glück, gleich sechs von den Schalen an eine Lady aus London zu verkaufen. Auf dem erhaltenen Scheck konnte ich später lesen, dass die Lady eine eigene Privatbank besaß....welch wundersames Gefühl, daß "Adlige" aus meinen Schalen speisen.....

Neulich fand eine der jetzt "adligen" Schalen den Weg in meine eigene Küche, sie hatte einen Fehler, ein kleines Bröckchen von der Ofenplatte war während des Brandes hineingeflogen, jetzt ist sie täglich im Gebrauch, neben der Schale aus Südafrika, der aus Holland, England, und einigen von deutschen Kollegen und Kolleginnen.

Alles "als wär’s ein Stück von mir”, Stücke, weil wir eben doch alle verbunden sind in unserem Schaffen, in unseren Leben.
"
 

Susanne Lukács-Ringel
http://www.holzbrandkeramik.de/

8.10.12

Als wär's ein Stück von mir

Mit diese Serie wollen wir Sie - unsere Marktbesucher und Keramikinteressierten - und unsere Keramiker etwas näher zusammen bringen.

Wir haben die Künstler gebeten, Ihnen 2 Keramikstücke vorzustellen.

Zum einen, ein eigenes Werk, das eine große Zufriedenheit hervorruft. Nichts Spektuläres - lediglich sehr gelungen. Ein Stück, das genau das verkörpert (oder dem sehr nah kommt) was man anstrebt.
Zum zweiten, ein Stück von einem Kollegen aus der eigenen persönlichen Sammlung. Ein Stück, das sehr beeindruckt oder auch beeinflusst hat.

Susanne Lukács-Ringel, die als Erste in dieser Reihe auftreten wird, hat ihre Gedanken so formuliert:



Als wär´s ein Stück von mir..................Ein Stück von mir........als wär´s, von mir ........als wär´s........in meinem Kopf, in meinem Herzen habe ich eine ganze Hand voll, vielleicht sogar zwei Hände voll......als wär´s ein Stück von mir "Stücke"........wenn da nicht das "wär´s " wäre. Ich fühle mich verbunden mit den Töpfen unbekannter Töpfer, die hunderte von Töpfen auf ihren Scheiben drehten, Töpfe ,die zum Gebrauch da waren, damals brauchte man ja noch Töpfe die von Hand gefertigt wurden.....damals.
Ich fühle mich verbunden mit Töpfen, den leisen,  die "je länger je lieber" heißen, sie wurden gemacht, gedreht, gebaut von Töpfern und Töpferinnen, die sich dem Handwerk und der Kunst intensiv widmeten. Ich kenne diese Töpfe von den großen Museumsausstellungen in London, Berlin, von Büchern, die ich wie Schätzte in meinem Wohnzimmerregal sammle.
Da sind Namen wie Lucie Rie, Gwyn Hanssen Pigott, Hans Coper. Ich könnte jetzt noch eine ganze Reihe Namen nennen, Namen von Töpfern, die mich nachhaltig beeindruckt haben, durch ihr Leben und Schaffen.
Da ist zum einen das Sehen mit meinen Augen, aber da ist noch etwas anderes,das sich in mir regt, wenn mich ein Topf begeistert, wenn er mich berührt, es ist etwas, das sich in Worte schwer fassen lässt. Wie ein Spüren von Seelenverwandschaft, ein Wissen über all die Arbeit, die vielen Stunden konzentrierten Schaffens, die Zweifel, und das stetige Weitergehen, auf einem Weg, der mir bekannt vorkommt. Da ist dann diese Verbundenheit, die mir für einen kurzen Augenblick den Gedanken bringt........als wärs ein Stück von mir.


Susanne Lukács-Ringel

http://www.holzbrandkeramik.de/


15.9.12

Hofmarkt bei Frank und Ingrid Jung


Auch Ingrid und Frank Jung von der Töpferei auf der Heide - beide Mitglieder im Freundeskreis Töpfermarkt Alzey und damit Mitorganisatoren des Marktes - öffnen die Türen ihrer Töpferei wie jedes Jahr im herbstlichen Hunsrück am 23. September.

Keramik von Jungs, Schmuck, Papier und herbstliche Blumengebinde von ausgewählten Kunsthandwerkern und Floristinnen.

Schmackhaftes aus der Küche von Thomas Barthelmeh von Barthelmehs Gourmet Service in Wallhausen.

Besser kann man einen Sonntag nicht verbringen!






14.9.12

Es gibt was zum feiern!


Fritz Rossmann und Martin Goerg (auch Mitorganisator des Töpfermarktes Alzey) waren von Anfang an bei uns dabei.

Die beiden feiern - zusammen mit Monika Debus und Susanne Altzweig - das 20 jährige Bestehen der hochangesehenen  Keramikgruppe Grenzhausen mit einer Jubiläumsausstellung am Samstag und Sonntag, den 22. und 23.09.2012.

Es lohnt sich, hin zu fahren.

Und Fritz und Martin sind ohnehin bei uns im November dabei.

13.9.12

Niek Hoogland und Pim van Huisseling - ein Künstlerpaarportrait

Wir sind Niek Hoogland und Pim van Huisseling und kommen aus  Steyl in den Niederlanden




Wie würdet Ihr Eure Keramik beschreiben?

Wir leben und arbeiten in einer Stadt mit einer langen Tradition in der Herstellung von Irdenware. Wir sehen diese Tradition als Quelle, ohne mit dieser Tradition fest verzurrt  zu sein. Unser roter Ton wird mit einer cremig weissen Engobe bedeckt und mit Engobe bemalt. Sgraffito enthüllt den Körper aus rotem Ton Schicht für Schicht. Langsam baut sich eine Geschichte auf. Wir machen Töpfe, die Ihr gerne benutzt.

Wie habt Ihr mit Keramik angefangen und wie war Euer Weg bis heute?

Niek begann seine Töpferausbildung 1985 und arbeitete anschliessend 2 Jahre als Produktionstöpfer.
Die Töpferei wurde 1991 gegründet - Niek hat getöpfert und Pim hat überall ausgeholfen.
Seit 1999 arbeitet Pim in der Töpferei in eigener Regie.

Wir machen beide Irdenware, aber wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt.

 

Wer hat Euch damals und heute beeinflusst?
Nieks Interesse in tradioneller Keramik war schon immer ein wichtiger Einfluss. 
Pims Arbeiten werden von alter Glaskunst und  der Kalligraphie innerstädtischer Grafitti beeinflusst.

Wir werden weiterhin beide von zeitgenössischer britischer und französischer Slipware beeinflusst.


Wie oft wart Ihr schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Wir kommen zum ersten Mal und freuen uns sehr.

Was gefällt Euch am Alzeyer Markt?

Wir kennen einige Töpfer, die Alzey seit Jahren besuchen und begeistert sind.


Auf welchen Märkten --ausser Alzey - seid Ihr vertreten?

In Deutschland sind wir in Höhr-Grenzhausen, Diessen und Oldenburg. In England: Rufford, Hatfield und Farnham. In Belgien: Raeren. Und natürlich auch in Milsbeek, Swalmen und Dordrecht in den Niederlanden.

Kann man Euch in Eurem Atelier besuchen?

Sehr gerne! Wir haben in diesem Jahr unsere Tage der offenen Tür am 13. & 14. Oktober 2012, aber auch sonst sind wir meistens da. Einfach vorher anrufen - wir sind nur ein paar Kilometer hinter der Grenze, nicht weit von Kaldenkirchen.

Niek Hoogland und Pim van Huisseling

Parkstraat 11b
5935BM Steyl
NL

Fon:+31 (0) 77 3736775

E-Mail: pottenbakkerij.hoogland@hetnet.nl
Web: http://www.niekhoogland.nl/