28.11.11

Martin und Kathrin Ernst - ein Künstlerpaarportrait

Wir sind  Kathrin und Martin Ernst und kommen aus Babensham bei Wasserburg am Inn







Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Funktional bis fröhlich, dekorativ.
Wir fertigen:
-Farbiges, mit floralen Motiven oder auch mit Früchten dekoriertes Steinzeug.
-Frostfeste Pflanzgefäße, Standfeste Kübel, hohe, schlanke Töpfe, bepflanzbare Gefäße in verschiedenen Tiergestalten und als Königsköpfe.
-zeitlose, individuelle Kachelöfen.
-Feuerschalen für Terrasse und Garten.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Erste Berührung mit Keramik als Schüler beim Jobben in einer Baukeramikwerkstatt. Dann Lehre als Scheibentöpfer, Gesellenjahre, Studium Meisterklasse für Keramik in Linz, bzw. Meisterschule in Landshut, Meisterprüfung. Seit 1993 selbständig.

Wer hat Dich damals und heute beeinflußt?

Lehrmeister, Werkstätten in denen wir arbeiten durften, befreundete Keramiker und Töpfer, englische Keramik in den 80er Jahren.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Wir sind seit 2003 dabei.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Liebe Kollegen, nette Kunden, gute Keramiker, sehr gute Organisation des Marktes!

Auf welchen Märkten -außer Alzey - bist Du vertreten?

Auf Töpfer und Kunsthandwerkermärkten, hauptsächlich im Süddeutschen Raum. Mit den Feuerschalen und Pflanztöpfen auch auf Gartenmärkten. Genaueres auf meiner Webseite.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, gerne, am besten vorher anrufen!

Martin und Kathrin Ernst
Riepertshamer Berg 9
83547 Babensham
Deutschland

fon 0049(0)8071-50969
fax 0049(0)8071-104680
info@feuerschalen-ernst.de
www.keramik-ernst.de

20.11.11

Großer Besucherandrang am Eröffnungstag des Töpfermarktes in Alzey

Wem der Gugelhupf wohl serviert wird? Das Keramik-Werk mit Koch und Narren weckt offensichtlich Neugier. Foto: photoagenten/Axel Schmitz
19.11.2011 - ALZEY
Von Andreas Riechert
Der Töpfermarkt ist und bleibt ein echter Publikumsmagnet. Auch im Jubiläumsjahr strömen die Besucher wieder in Scharen in die Schlossgasse, pilgern plaudernd zwischen Stadtweingut und Burggrafiat hin und her und bescheren der weit über die Grenzen der Volkerstadt hinaus bekannten Traditionsveranstaltung einen würdigen Rahmen zum 25-jährigen Bestehen. Am gestrigen Eröffnungstag hätte der Andrang kaum größer sein können.
Schon am frühen Nachmittag stöbern die Anhänger von Keramik und Glaskunst in der Auslage herum, bewundern die facettenreich gestalteten Werke der 29 Aussteller aus ganz Deutschland und können ihre Begeisterung über den Töpfermarkt kaum verbergen. Ob kunstvoll gearbeitete Vasen, Teller, Krüge und Blumentöpfe oder Geschirr für Kinder, Schalen, Figuren, Butterplatten und vieles mehr - die Zahl und Vielfalt der zum Verkauf stehenden Handwerksprodukte ist abermals beeindruckend. Entsprechend angetan zeigt sich denn auch das Publikum. Etwa Bernd Bodewing, der eigens aus Limburg nach Alzey angereist ist. „Jedes Produkt hier ist ein Unikat. Es gibt unterschiedlichste Hersteller, Techniken und Stile und man sieht einfach, wie viel Arbeit da drin steckt“, urteilt der Hesse, der den Töpfermarkt bereits seit über zehn Jahren besucht. Kurz vor Beginn der Advents- und Weihnachtszeit ist er auch auf der Suche nach einem netten Geschenk: „Was Passendes findet man hier eigentlich immer.“
Die Wörrstädterin Maria Poso ist zwar erst zum zweiten Mal in Alzey zu Gast, zeigt sich aber ebenfalls sehr angetan. „Es ist einfach schön hier. Es gibt viele Anbieter und sowohl Traditionelles als auch Modernes. Das gefällt mir“, bekräftigt Poso. Auf dem Töpfermarkt finde man eigentlich immer ein Präsent fürs Fest: „Und wenn ich ein besonders schönes Einzelstück finde, greife ich auch selbst gerne mal zu“, schmunzelt die Rheinhessin.
Dass der Töpfermarkt sich längst zu einer Hausnummer in der Szene entwickelt hat, wird unterdessen durch die Aussagen der Aussteller untermauert. Für Rosemarie Oswald von der Töpferei Gagel, die mit ihrem Ehemann Friedmar seit 15 Jahren zur Stammbesetzung im Stadtweingut zählt, ist die Veranstaltung „wunderschön und absolut klasse.“ Zumal die Organisatoren sich stets rührend um alles kümmerten. „Es ist klein, überschaubar, gemütlich und persönlich in Alzey. Im Prinzip sind wir hier wie eine große Töpferfamilie“, schwärmt Oswald, die an ihrem Stand Handarbeit aus der Oberlausitz präsentiert.
Aus Sachsen sind Charlotte und Sigard Böhmer zwar nicht, doch haben auch sie einen gehörigen Weg zurückgelegt, um aus der Nähe von Koblenz in die Volkerstadt zu gelangen und dort ihre liebevoll gestalteten Kreationen zu zeigen. Ein Aufwand, den die Böhmers seit 16 Jahren gerne auf sich nehmen. „Über all die Zeit ist das Niveau der angebotenen Ware hier immer gleich gut geblieben. Die Qualität stimmt einfach“, bringt Charlotte Böhmer das Erfolgsgeheimnis des beliebten Töpfermarktes auf den Punkt.
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/alzey/alzey/11372998.htm

18.11.11

Der Markt 2011 - Tag 1








Gestern und Heute - 25 Jahre Töpfermarkt Alzey

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Als Katharina und Ewald Solga 1983 eine Gruppe von Kollegen zum "Stelldichein der Töpfer" auf den Hof ihres Hauses in Ober-Hilbersheim einluden, konnten sie sich nicht vorstellen, daß sie eine Tradition ins Leben gerufen hatten, die mehr als 25 Jahre ohne Unterbrechung fortgesetzt werden würde.

Zum ersten Treffen zählten nur 10 Töpfer; der Markt fand bis 1987 in Ober-Hilbersheim statt, bis der Bürgermeister von Alzey, Walter Zuber (später Innenminister von Rheinland-Pfalz), die Höfe von Burggrafiat und Stadtweingut seiner Stadt zur Verfügung stellte.

Mittlerweile kommen 30 Töpfer aus ganz Deutschland zum Markt, der weiter an Popularität gewonnen hat und als  sehr geschätzte vorweihnachtliche Attraktion angenommen wird. Die Keramiker nutzen ihn als eine wertvolle Plattform, die Kontakte zu ihren Kunden zu erneuern und zu vertiefen.

Im Jahre 2011 begrusst der Markt mit Hans Fischer einen hoch angesehenen Keramiker aus Passau, der sich selten auf einen Markt nördlich des Weißwurstäquators wagt.

Der diesjährige 25. Markt vom 18. - 20. November - traditionell am Wochenende nach Buß-und Bettag - markiert zugleich einen Meilenstein und die Fortsetzung einer langen Tradition.

Nach der erfolgreichen Einführung eines jährlichen Themas (im letzten Jahr stellten "Junge Talente" - 2 Studenten der Fachschulen für Keramikgestaltung und Keramiktechnik in Höhr-Grenzhausen- ihre Arbeiten einem begeisterten Publikum vor), lautet in diesem Jahr das Thema "Gestern und Heute",  eine Sonderausstellung im Kelterhaus mit einer Gegenüberstelung von Arbeiten aus den Anfangszeiten des Marktes und aktuellen Arbeiten von heute.

Viele der gegenwärtigen Marktteilnehmer waren schon 1987, einige sogar schon beim ersten "Stelldichein der Töpfer" im Jahre 1983 dabei.

Katharina und Ewald Solga, die den Markt bis ins hohe Alter organiserten, haben sich vor 3 Jahren zurückgezogen, was den Fortbestand des Marktes bedrohte.

5 Künstler - Keramiker Martin Goerg aus Höhr-Grenshausen, Ingrid und Frank Jung aus Münchwald, Wilhelm Schmitz aus Waldbreitbach an der Wied und Sam Weisenborn, Glaskünstler (Katharina und Ewald Solgas Enkel) aus Schiesheim fühlten sich der Tradition verpflichtet und gründeten spontan den "Freundeskreis Töpfermarkt Alzey", um den Markt fortzuführen.

Sie sind dem Credo "der Töpfermarkt für meisterhaft gefertigte Gebrauchskeramik" treu geblieben und setzen weiterhin auf Beständigkeit,  wenn auch mit wenigen aber dennoch signifikanten Änderungen, wie z.B. der Einführung von Jahresthemen, um den Marktbesuchern neue Aspekte zu bieten oder der Nutzung von neuen Medien, um ein breiteres Publikum anzusprechen.

Auf der Töpfermarkt Alzey Website http://toepfermarktalzey.blogspot.com/ befinden sich Profile von den teilnehmenden Künstlern und deren Arbeiten, mit Website-Links, Dokumentation von Presseartikeln und Informationen über den Markt.

Der diesjährige Markt findet am Freitag, den 18.11. (14:00 bis 18:00 Uhr), Samstag, den 19.11. (10.00 bis 18:00 Uhr) und Sonntag, den 20.11. (11:00 bis 18:00 Uhr) im Burggrafiat und Stadtweingut statt.

Für eine erholsame Pause mit Imbiss und Getränken sorgen wie immer Ute und Ulrich Kaufmann im Weingut der Stadt Alzey.

Maria Meyer und Ute Matschke - ein Portrait zwei Künsterinnen



Wir sind Maria Meyer und Ute Matschke und kommen aus Höhr-Grenzhausen


 Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Seit 1995 sind wir ein aussergewöhnliches Team, arbeiten "Hand in Hand". Die Gefäße von Maria, mit einem hohen handwerklichen Anspruch an Form und Funktion, sind für Ute eine ideale Leinwand für die phantasievolle Malerei. Bunt illustrierte Tassen, Kannen, Platten und Schalen nehmen sowohl Erwachsene als auch Kinder beim Benutzen mit auf die Reise ins Land der Sinne und der Imagintion.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Maria machte ihre Töpfer-Ausbildung bei Elke Gerber-Eckert in Trier, Ute lernte in Meissen, arbeitete am Theater als Requisiteurin und beide lernten wir uns an der Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen kennen und schätzen, unmittelbar nach Abschluss machten wir uns zusammen selbständig.


Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Viele, die grosse keramische Welt, Kinderbücher, wir uns gegenseitig, wachsam sein...


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Wir sind schon viele Jahre dabei.

 
Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?

Die heimelige Atmosphäre, die Überschaubarkeit, das hohe Niveau

 
Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Diessen (Christihimmelfahrt), Frechen (Mai), Höhr-Grenzhausen (1. Juni Wochenende), Oldenburg (August), Schwemlingen/Merzig (Dezember).
Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, sehr gern. Es gibt diesen schönen Ausstellungsraum in der Keramikgruppe in Höhr-Grenzhausen, wo auch unsere Keramik vertreten ist.

Adresse:
Maria Meyer - Ute Matschke
Brunnenstrasse 13
56203 Höhr-Grenzhausen

Telefon  02624 947801
email:  meyerundmatschke@web.de
http://meyerundmatschke.com/

15.11.11

Jürgen Strohm aus Villingen -Schwenningen - ein Künstlerportrait

Ich bin Jürgen Strohm aus Villingen -Schwenningen

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Funktionales salzglasiertes Steinzeug , mit eigenen Engoben farbig dekoriert und bunte Dachreiter.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
In der Schule kam ich zum ersten Mal mit Ton in Berührung und die Faszination lies mich nicht mehr los.
Es folgten Gesellenjahre und Meisterprüfung . Seit 1990 arbeite ich in meiner eigenen Werkstatt.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Ich komme seit 6 Jahren nach Alzey.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Alzey ist ein kleiner aber feiner Markt mit sehr professioneller Organisation, toller Atmosphäre und nettene Kollegen.


Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

 Die Märkte auf denen sie mich besuchen können sind auf meiner Internetseite unter Termine angekündigt.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
 Besucher sind jederzeit herzlich willkommen.


Kontakt

Töpferei ob dem Brückle
Jürgen Strohm
Ob dem Brückle 21
78054 Villingen-Schwenningen
Tel. 07720/35819

E-Mail info@toepferei-strohm.de
www.toepferei-strohm.de

14.11.11

Gerhard und Marion Barthel - ein Künstlerpaarportrait



Wir sind  Gerhard und Marion Barthel und kommen aus Werbach im Taubertal





Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Farbenfrohes Steinzeuggeschirr, teils mit Motiven für Kinder versehen, dekoriert in Engobetechnik

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Mit 15 Jahren holte ich meinen ersten Ton von einer Töpferei mit dem Fahrrad aus 30 km Entfernung, seitdem lies mich das Mateial nicht mehr los.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Schon bald die Keramiker aus England, deren Gestaltungen und Kreativität bei der Produktion in allen Bereichen mich begeisterten

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Ich stelle jetzt das 6. Mal aus

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt

Die familiäre Atmosphäre, leicht Vorweihnachtlich ohne Weihnachtskitsch und Weihnachtsmusik, die sehr netten, zahlreichen, interessierten Kunden

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Auf ca 15 Töpfermärkten vornehmlich südlich der Mainlinie

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Visitors welcome but please call for appointment
Gerne, aber bitte voher anrufen.

Töpferei im Taubertal
Untere Str. 21
97956 Werbach
Tel.:09341-12847
info@kindergeschirr-fuer-alle.de
www.toepferei-im-taubertal.de

13.11.11

Gerhard Trommler - ein Künstlerportrait



Wir sind die Töpferei Trommler aus Peesten, Kasendorf in Oberfranken.


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Wir fertigen bunt bemaltes Steinzeuggeschirr für den täglichen Gebrauch,
sowie besondere Einzelstücke.





Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute? 
Ausbildung zum Keramiker, Meisterprüfung 1993, selbstständig seit 1983.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Mein Lehrmeister Roland Doerk und Eindrücke aus der Natur, Kultur
und der Geschichte.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Wir sind von Anfang an dabei.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Familiäre freundliche Atmosphäre, nette Kollegen, interessante Aussteller.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?
Diessen, Schwerin, Oldenburg, Gmunden, Graz und regionale Töpfermärkte.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Interessierte sind herzlich Willkommen.

Kontakt:
Töpferei Trommler
Peesten 19
95359 Kasendorf
Tel. : 09228/5604
Fax. : 09228/8391
e - mail: info@toepferei-trommler.de
www.toepferei-trommler.de

11.11.11

Sabine Rosenbach - ein Künstlerinportrait

Ich bin Sabine Rosenbach und lebe und arbeite in Wiesbaden.


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Meine Keramik ist vorwiegend Gebrauchsgeschirr(Steinzeug) mit schlichten Dekoren, mit Feldspatglasuren glasiert.
Unikate brenne ich im Rakubrand.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Meine Ausbildung an der FH Wbn war der Beginn meiner keramischen Arbeit.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Klar in Form und  Dekor sollen meine Arbeiten sein. Schnickschnack sieht man sich schnell über, das  möchte ich nicht.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Zum Alzeyer Töpfermarkt komme ich seit 1996.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt
Die schöne Lage in der Altstadt, die nette Atmosphäre, die überschaubare Zahl der Stände, die netten Kollegen und natürlich die guten Verkäufe. 
Wenn dann auch noch das Wetter gut ist, stimmt alles

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?
"Kunsthandwerk 2011" im Rathausfoyer Wiesbaden,  8.-11. Dez.
Keramikmarkt Höhr-Grenzhausen
Am Tag d. offenen Töpferei am 2.Märzwochenende ist mein Atelier geöffnet.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Auch sonst ist der Besuch meines Ateliers nach telefonischer Absprache möglich.



Kontaktinformationen:
Adresse:
Oranienstraße 48,
65185 Wiesbaden
Telefon: 0611/379255
email: S.Rosenbach@web.de
www.sabinerosenbach.de

Jürgen Riebe - ein Künstlerportrait

Ich bin Jürgen Riebe und komme aus Bickenbach an der Berstraße. Das leigt Alzey ziemlich genau gegenüber auf der anderen Rheinseite.

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Ich fertige hauptsächlich Geschirr. Meine Keramik orientiert sich am Gebrauch und ist zeitlos schlicht. So mag man das Geschirr auch nach langer Zeit  immer  wieder gern ansehen.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Ich habe schon in meiner Schulzeit Praktika in verschieden Werkstätten absolviert. So war es nur natürlich, nach dem Abitur mit der Töpferlehre zu beginnen. Die Meisterprüfung ergab sich dann aus der Notwendigkeit, dass sie Vorraussetzungwar, damit ich mich selbständig machen konnte. Inzwischen führe ich meine eigene Werkstatt seit über 20 Jahren - und das immer noch sehr gerne.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Natürlich wird man geprägt durch das direkte Umfeld. In meinem Fall waren dies eine Reihe von englischen Kollegen.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey
Ich komme sicher schon seit 10 Jahren nach Alzey.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Alzey bietet für die Besucher, aber auch für uns Aussteller eine ganz private Atmosphäre. Der Markt hat etwas kuscheliges, so dass viele Besucher lange verweilen und immer wieder ihre Runden drehen um dass ganz besondere Stück für sich zu finden. Viele Besucher lernt man mit der Zeit kennen und es stellt sich heraus, dass wir in Alzey ein sehr versiertes Publikum antreffen. Das ist leider nicht auf allen Märkten so.

Auf welchen Märkten - ausser Alzey - bist Du vertreten?
Ich gehe im Frühjahr nach Homburg, Kandel und auf den Otzberg. Später bin ich in Hanau, Flörsheim und Dreieichenhain.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja sicher.
Ich habe Werkstatt und Laden zusammen im Haus.
Und ich habe feste Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und Di. bis Fr. 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr.
Ansonsten auch gerne nach Vereinbarung. Wer von weiter weg zu mir kommt, sollte auf alle Fälle vorher anrufen, nicht das ich ausgerechnet an diesem Tag zu einem Markt unterwegs bin.


Kontaktinformationen: Töpferei Jürgen Riebe

Adresse: Bahnhofstr. 20, 64404 Bickenbach / Bergstr.

Telefon: 06257 - 63660
email: j.riebe@t-online.de
web:

10.11.11

Susanne Lukacs-Ringel - ein Künstlerinportrait

Ich bin Susanne Lukacs-Ringel aus Zwiefalten 

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?

Steinzeug und Porzellan aus dem Holzbrandofen. Gedreht und gebaut.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Als Töpferlehrling in einer süddeutschen Irdenwarentöpferei........ein langer Weg,immer schon möchte ich hochgebranntes schönes Gebrauchsgeschirr herstellen, kleine Serien und Unikate, die durch ihre Schlichtheit für sich selbst sprechen. 
Der Holzbrand ist für mich ein guter Weg, Keramik ganzheitlich und nachhaltig zu machen. Alle Arbeitsprozesse erlebe ich und die vielen helfenden Hände, die dafür nötig sind, hautnah mit.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Damals war es der Geselle in meiner Lehrtöpferei, der mir das Drehen beibrachte, heute beeinflußt mich alles was ich sehe und höre, in Museen, Büchern, auf Ausstellungen, und vor allem beeinflußt mich die Natur, in der ich lebe, der Wald, die Felder, Wolken am Himmel und viele gute Gespräche.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
2011 ist mein vierter Töpfermarkt Alzey

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt
Die heimelige nette Atmosphäre in der tolle Keramik gezeigt und angeboten wird.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Auf etlichen Märkten in Deutschland-England-Frankreich und Österreich
Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Be welcome!


Kontaktinformationen:
Adresse:
Mörsingen 84
88529 Zwiefalten
Schwäbische Alb
Telefon:07373 - 915 035
email: highland-woodfire@web.de

9.11.11

Fritz Rossmann - ein Künstlerportrait

 Ich bin Fritz Rossmann und komme aus Höhr-Grenzhausen


Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Mit den Händen gearbeitetes Porzellan.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?

Aus Interesse und Leidenschaft - noch immer.

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?
Meine Keramiken zeigen ein reiches Formenspiel, ohne die Idee des Gefäßes zu verlassen. Der Ausgangspunkt ist die gedrehte Form. Die Gestaltung der Oberflächen unterstützt die optimale Entwicklung der Glasuren und Engoben in Struktur und Tiefe. Wichtig ist es mir mit den charakteristischen Eigenschaften des Materials ERDE zu arbeiten. - Entdecktes sichtbar machen. Die Arbeiten der letzten Jahre beziehen sich u. a. in Ihrer Materialästhetik auf die Keramik der Sung Zeit. Einer Keramik die teilweise ausschließlich für den Kaiserhof bestimmt war und heute noch eine vollkommen gegenwärtige Ausstrahlung besitzt. Charakteristisch ist der Glasurauftrag – mit Glasuren die das Grün des Meeres und das Blau des Himmels symbolisieren sollen. Natürlich ist es für mich wichtig eigene Form und Farbnuancen zu entwickeln.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?

Fast von Anfang an.
 
Was gefällt Dir am Alzeyer Markt
Sehr übersichtlich und gute Qualität.

Auf welchen Märkten -ausser Alzey - bist Du vertreten?

Auf zahlreichen  Veranstaltungen und Märkten im In- und Ausland.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Ja. Wir haben einen schönen Ausstellungsraum und stellen Keramiken aus fünf Werkstätten aus.
Zweimal im Jahr führen wir Workshops durch. Info unter www.keramikgruppe.de



Kontaktinformationen:
Adresse        Brunnenstr. 13,  
56203 Höhr-Grenzhausen
Telefon         02624 5953
email            fritz-rossmann@freenet.de

3.11.11

Wilhelm Schmitz - ein Künstlerportrait

Ich heiße Wilhelm Schmitz, bin in Waldbreitbach an der Wied im rheinischen Westerwald geboren und habe meine Werkstatt in Räumlichkeiten meines Elternhauses. 





Wie würdest Du deine Keramik beschreiben? 
Meine Keramik ist funktional, schlicht, zeitlos und hat eine klare Formensprache. Der Schwerpunkt meiner Arbeit ist Steinzeug-Geschirr alltagstauglich, lebensmittelecht und spülmaschinenfest. 

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war dein Weg bis heute?
Während meines Studiums für Lehramt an Grund- und Hauptschulen lernte ich das Material „Ton“ kennen und lieben. Es folgte eine zweite Ausbildung zum Keramiker. Nach 3-jähriger Lehrzeit in Höhr-Grenzhausen, anschließendem Fachschulbesuch mit Meisterprüfung startete ich 1983 in die Selbständigkeit. 

Wer hat dich damals und heute beeinflusst?
Die Lehrmeister und Kollegen im Töpferhof Mühlendyck, während der Fachschulzeit die unterschiedlichen Arbeitsweisen der MitschülerInnen und Wolf Matthes, und heute der „Markt“. 

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt in Alzey?
Ich war schon beim 1. Alzeyer Töpfermarkt dabei und habe seitdem jedes Jahr teilgenommen. 

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Mir gefällt die familiäre und stimmungsvolle Atmosphäre, die überschaubare Anzahl der Aussteller und die hohe Qualität der angebotenen Ware. 


Auf welchen anderen Märkten bist Du sonst noch vertreten?

Sindringen, Denklingen, Höhr-Grenzhausen, Bonn, Sindelfingen-Darmsheim, Marbach am Neckar, Köln, Waldburg, Aachen, Melchingen, Neuburg an der Donau und Ransbach-Baumbach. 

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja, am besten nach telefonischer Vereinbarung 

Töpferei Wilhelm Schmitz
Neuwieder Straße 47
D-56588 Waldbreitbach
Tel 02638-5453 oder mobil 0178-8452034

email: info@keramik-schmitz.de
www.keramik-schmitz.de

31.10.11

Ingrid und Frank Jung - ein Künstlerpaarportrait

Wir sind Ingrid und Frank Jung von der Töpferei auf der Heide in Münchwald (Hunsrück ).

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war dein Weg bis heute? Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?




Münchwald ist ein traditioneller Töpferort. Das brachte mich zum Töpferhandwerk. Nach einer Ausbildung im Westerwald arbeitete ich fast drei Jahre in Tailfingen als Geselle. Dort machten wir braune Salzglasur. In Tailfingen lernte ich auch meine Frau Ingrid kennen. 1985 machten Ingrid und ich uns dann im Haus meiner Großeltern in Münchwald selbstständig. Geschirr und Gartenkeramik sind seitdem unser " täglich Brot".


Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt in Alzey?

Da wir nur eine halbe Autostunde von Alzey entfernt sind, besuchen wir den Töpfermarkt in Alzey seit 25 Jahren immer mit großer Freude.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?

Da war es auch keine Frage, sich weiter für den Erhalt des Marktes einzusetzen. Es macht uns Spaß, als Mitglied im "Freundeskreis Töpfermarkt Alzey" aktiv zu sein und mit kompetenten Kollegen und Freunden den Markt erfolgreich zu organisieren.
Auf welchen anderen Märkten bist Du sonst noch vertreten?
Sonst findet man uns auf den Märkten in Dillingen, Sindringen, Höhr-Grenzhausen, Trier, und Mussbach.

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?

Zwei mal im Jahr veranstalten wir einen Hofmarkt mit anderen Ausstellern, denn am liebsten verkaufen wir unsere Keramik am Haus. Da ist auch das Angebot am optimalsten.

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. von 9 –17 Uhr und nach Vereinbarung unter 06706-8474.

Kontaktdaten:
Adresse:
Töpferei auf der Heide
Soonwaldstr. 19
55595 Münchwald


email:Info@jung-t.de
http://toepfereiaufderheide.com/


29.10.11

Martin Goerg - ein Künstlerportrait



Ich bin Martin Goerg und komme aus Höhr-Grenzhausen.



Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?
Meine Keramik ist vielseitig: Gebrauchsgeschirr, Gefäßobjekte, Baukeramik, aber immer durch meine individuelle, zeitgemäße Salzglasuroberfläche geprägt.

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war dein Weg bis heute?
Ich kenne Keramik seit meiner Kindheit im Westerwald und sie hat mich seitdem fasziniert. Meine Lehre habe ich in der Werkstatt Elfriede Balzar-Kopp in Höhr-Grenzhausen absolviert, danach besuchte ich dort die Fachschule für Keramikgestaltung, auch mit abschließender Meisterprüfung. Anschließend habe ich einige Zeit in verschiedenen Werkstätten mitgearbeitet und mich dann 1990 selbständig gemacht, seit 1992 in der Keramikgruppe Grenzhausen.


Wer hat dich damals und heute beeinflusst?
Beeinflußt haben mich seit der Lehre die verschiedensten Begegnungen mit der Keramik.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt in Alzey?
Ich bin schon seit vielen Jahren in Alzey auf dem Markt.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Mir gefällt die persönliche Atmosphäre sehr.


Auf welchen anderen Märkten bist Du sonst noch vertreten?

Außerdem bin ich in Höhr-Grenzhausen und in Oldenburg vertreten.


Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Natürlich kann man mich gerne auch in der Werkstatt besuchen, wo es einen großzügigen Laden-/ Galerieraum gibt.


Kontaktdaten:
Martin Goerg
Brunnenstrasse 13
56203 Höhr-Grenzhausen

Tel.: 02624 5953

email: martin.goerg@keramikgruppe.de
www.martin-goerg.de

28.10.11

Uta Minnich - ein Künstlerinportrait

Ich bin Uta Minnich und komme aus Bendorf

Wie würdest Du deine Keramik beschreiben?


Ich fertige engobiertes und bemaltes Steinzeuggeschirr für den Alltag

Wie hast Du mit Keramik angefangen und wie war Dein Weg bis heute?
Angefangen habe ich an der Uni während meines ungeliebten Pharmaziestudiums. Da gab es im Labor kleine Muffelöfen. Nach dem Abschluss des Studiums und eines langweiligen Berufsjahres in einer Apotheke habe ich mir eine Stelle in einer Töpferei in Stralsund gesucht, eine Keramiklehre und dann zwei Gesellenjahre in Bayern ( Töpferei Trommler) und in Frankreich ( E. Atoul, La Borne) absolviert.
Danach studierte ich noch einmal an der Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen und bin seit 1995 selbständig .

Wer hat Dich damals und heute beeinflusst?

Beeinflusst hat mich meine Meisterin U. Meyer in Stralsund, die Töpferei Trommler, E. Astoul, die Mitstudenten an der Fachschule und auch meine Freundin Susanne Altzweig.

Wie oft warst Du schon auf dem Töpfermarkt Alzey?
Ich weiß es nicht mehr genau, etwa 4 oder 5 mal.

Was gefällt Dir am Alzeyer Markt?
Ich mag das Ambiente sehr und die oft kalte, vorweihnachtliche Atmosphäre und ich freu mich darauf, die Kollegen nach den Sommermärkten wiederzusehen.

Auf welchen Märkten --ausser Alzey - bist Du vertreten?
Auf vielen. Z.B. Frechen, Diessen, Oldenburg, Höhr-Grenzhausen, Aachen, Waldburg, Schwemlingen…

Kann man Dich in Deinem Atelier besuchen?
Ja klar, gerne!



Kontaktinformationen:
Adresse:
Uta Minnich
Concordiastr.3
56170 Bendorf

Telefon:02622 10882
Email: uta-minnich-keramik@gmx.de
http://utaminnichkeramik.wordpress.com/